FC Bayern kämpft um Luis Díaz: Rote Karte gegen Leverkusen sorgt für Streit mit dem DFB
Emma GüntherBayern berufen Diaz-Sperre an - FC Bayern kämpft um Luis Díaz: Rote Karte gegen Leverkusen sorgt für Streit mit dem DFB
FC Bayern München kämpft gegen Sperre für Luis Díaz nach Roter Karte im Spiel gegen Bayer Leverkusen
Der FC Bayern München wehrt sich gegen die Sperre des Flügelstürmers Luis Díaz, die dieser nach seiner Roten Karte im Spiel gegen Bayer Leverkusen erhalten hat. Der Verein hat offiziell beim Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) Berufung eingelegt und argumentiert gegen die Entscheidung. Unterdessen gab Schiedsrichter Christian Dingert zu, dass er nach Sichtung der Videoaufnahmen die zweite Gelbe Karte nicht gezeigt hätte.
Díaz hatte im Spiel zwei Gelbe Karten erhalten, wobei die zweite zu seinem Platzverweis führte. Normalerweise ist die Entscheidung des Unparteiischen endgültig, doch Dingert räumte später ein, dass die zweite Verwarnung nach Betrachtung der Wiederholung nicht gerechtfertigt gewesen sei. Dennoch hält der DFB an der Position fest, dass eine Aufhebung der Sperre unwahrscheinlich bleibt.
FC-Bayern-Chef Jan-Christian Dreesen äußerte sich kritisch zu den jüngsten Schiedsrichterleistungen. Er bemängelte die Entwicklung der Spielführung in den vergangenen Wochen und forderte den DFB auf, die Qualität der Entscheidungen zu verbessern. Díaz, der in dieser Saison vor dem Vorfall in 24 Bundesliga-Spielen für die Münchner auflief, droht nun eine Sperre.
Der Einspruch des Vereins wird geprüft, doch die Haltung des DFB lässt wenig Hoffnung auf eine Rücknahme der Strafe. Sollte die Sperre bestehen bleiben, würde Díaz im nächsten Ligaspiel des FC Bayern fehlen – ein herber Verlust für das Team.
Die Entscheidung über den Einspruch des FC Bayern wird zeigen, ob Díaz gesperrt wird. Der DFB hat signalisiert, dass solche Urteile nur selten revidiert werden, selbst wenn Schiedsrichter Fehler einräumen. Bis auf Weiteres muss der Spieler damit rechnen, in den kommenden Partien nicht dabei zu sein.