11 April 2026, 12:03

Freiburgs Knopfhäusle-Viertel wird zum nachhaltigen Vorzeigeprojekt mit sozialem Anspruch

Ein mehrstöckiges Gebäude mit zahlreichen Fenstern, Balkonen, Geländern, Türen und Blumentöpfen mit Pflanzen in Straßburg, Frankreich.

Freiburgs Knopfhäusle-Viertel wird zum nachhaltigen Vorzeigeprojekt mit sozialem Anspruch

Freiburgs historisches Knopfhäusle-Viertel wird saniert: Denkmalschutz trifft auf moderne Nachhaltigkeit

Die umfangreiche Sanierung des denkmalgeschützten Knopfhäusle-Viertels in Freiburg verbindet bewahrenswerte Bausubstanz mit zeitgemäßer Energieeffizienz. Wie die Stadtimmobilien Freiburg GmbH am 27. März 2026 mitteilte, konnte der Energieverbrauch bereits fast halbiert werden – bei gleichzeitig bezahlbaren Mieten für die Bewohner:innen.

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Das im 19. Jahrhundert für Arbeiter:innen einer nahegelegenen Knopffabrik errichtete Quartier zählt zu Freiburgs bedeutendsten historischen Ensembles. Die Modernisierungsarbeiten laufen seit Jahren: Erste sanierte Wohnungen wurden bereits 2022 und 2023 wieder bezogen. Besonders Wert gelegt wurde darauf, die nachbarschaftlichen Strukturen zu erhalten – ehemalige Mieter:innen erhielten sogar die Möglichkeit zur Rückkehr.

Die dritte Bauphase, die sich auf die sogenannten Meisterhäuser konzentriert, steht kurz vor dem Abschluss. 2025 wurde das Projekt mit einem bundesweiten Förderpreis ausgezeichnet – als vorbildhaftes Beispiel für die Verbindung von Klimazielen, Denkmalschutz und sozialem Wohnungsbau. Nach Fertigstellung werden rund 100 modernisierte Wohnungen zu Mieten weit unter dem Freiburger Durchschnitt zur Verfügung stehen.

Die vierte und letzte Bauetappe soll bis Ende 2026 andauern. Dann wird das Knopfhäusle-Viertel als Leitprojekt für nachhaltige Stadterneuerung dastehen: mit rund 45 Prozent weniger Energieverbrauch – und bewahrtem historischen Charme.

Sozial und ökologisch vorbildlich Die Sanierung bringt gleich zwei zentrale Vorteile mit sich: Die Bewohner:innen leben in energieeffizienten Wohnungen zu unterdurchschnittlichen Mieten. Mit der für Ende 2026 geplanten Fertigstellung wird aus dem einstigen Arbeiterquartier des 19. Jahrhunderts ein zukunftsweisendes, dennoch bezahlbares Stadtviertel entstanden sein.

Quelle