25 May 2026, 02:03

Geburtenrate auf Rekordtief: Streit um Elterngeld-Kürzungen spitzt sich zu

 ehemalige Familienministerin Giffey warnt vor Streichungen bei Elterngeld

Geburtenrate auf Rekordtief: Streit um Elterngeld-Kürzungen spitzt sich zu

Deutschlands Geburtenrate erreicht Tiefstand seit 1946 – Streit um Kürzungen beim Elterngeld

Die Geburtenrate in Deutschland ist auf den niedrigsten Stand seit 1946 gesunken, was die Debatte über die Familienförderung neu entfacht hat. Nun gibt es heftigen Widerstand gegen geplante Kürzungen beim Elterngeld – von politischen Akteuren und Familienverbänden gleichermaßen. Die ehemalige Familienministerin Franziska Giffey warnt eindringlich vor solchen Einschnitten und bezeichnet die Leistungen als unverzichtbar, sowohl für Familien als auch für den Arbeitsmarkt.

Laut Berichten steht die aktuelle Familienministerin Karin Prien unter Druck, rund 350 Millionen Euro beim Elterngeld einzusparen. Die Maßnahme ist Teil umfassender Sparauflagen für ihr Ressort. Giffey, die das Amt zuvor selbst innehatte, betont, dass das Elterngeld Eltern dabei hilft, Beruf und Kinderbetreuung zu vereinbaren und berufliche Nachteile zu verringern.

Auch Wolfgang Kubicki, designierter Vorsitzender der Freien Demokratischen Partei (FDP), übt Kritik an den geplanten Kürzungen. Gemeinsam mit Giffey unterstreicht er die Bedeutung der Unterstützung für frischgebackene Eltern. Britta Altenkamp, Leiterin des Zukunftsforums Familie (ZFF), nennt die Debatte ein „verheerendes Signal“ für Familien, die ohnehin bereits an ihre Grenzen stoßen.

Giffey fordert zudem Reformen, um eine gerechtere Aufteilung der Elternzeit zwischen den Partnern zu fördern. Sie sieht das Elterngeld nicht nur als finanzielle Hilfe, sondern auch als Instrument, um Eltern – insbesondere Mütter – stärker an den Arbeitsmarkt zu binden.

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Die geplanten Kürzungen stoßen auf breite Ablehnung quer durch das politische Spektrum und bei Familienverbänden. Sollten sie umgesetzt werden, könnten sie die Unterstützung für junge Eltern in einer Phase neu gestalten, in der die Geburtenrate in Deutschland besorgniserregend niedrig bleibt. Der Ausgang dieser Debatte könnte sowohl die Familienpolitik als auch die allgemeine Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt prägen.

Quelle