Genk gegen Freiburg: Historisches Viertelfinale im Europa-League-Achtelfinale möglich

Emma Günther
Emma Günther
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Eine Gruppe von Männern in grünen T-Shirts steht und hockt auf einem Fußballfeld mit einem Ball davor, ein Torpfosten rechts und ein Hintergrund aus Bäumen, Gebäuden, Pfählen, Fahrzeugen und dem Himmel.Emma Günther

"Sehr speziell": Freiburg strebt zum ersten Mal das Viertelfinale an - Genk gegen Freiburg: Historisches Viertelfinale im Europa-League-Achtelfinale möglich

KRC Genk und der SC Freiburg stehen sich im Achtelfinale der Europa League gegenüber. Die Belgier qualifizierten sich über die Play-offs für die K.-o.-Phase, während Freiburg als Gruppensiebter direkt einzog. Beide Mannschaften streben nun erstmals das Viertelfinale an – ein historischer Erfolg wäre für beide Clubs möglich.

Genk sicherte sich den Einzug in den Wettbewerb durch eine starke Saison in der Jupiler Pro League, in der das Team in der Ligaphase 15 Punkte holte. Allein durch die Europa-League-Teilnahme hat der Verein bereits rund 12,5 Millionen Euro an UEFA-Prämien eingenommen. Freiburg hingegen kämpft mit personellen Ausfällen und einer schwachen Auswärtsbilanz.

Der Weg der Belgier ins Achtelfinale begann mit einer soliden nationalen Saison. Durch den Spitzenplatz in der Jupiler Pro League qualifizierte sich Genk bereits für die Europa-League-Saison 2025/2026. Über die Play-offs kämpfte sich der Club schließlich in die K.-o.-Runde vor, wo nun Freiburg als Gegner wartet.

Die Breisgauer hingegen zogen als Gruppensiebter direkt ins Achtelfinale ein – doch die Mannschaft geht mit deutlichen Handicaps in die Partie. Innenverteidiger Max Rosenfelder fällt verletzungsbedingt aus, während Mittelfeldspieler Maximilian Eggestein gesperrt ist. Patrick Osterhage könnte die Lücke im Mittelfeld schließen, doch die schwache Auswärtsperformance des Teams erhöht den Druck zusätzlich.

Freiburgs Trainer Julian Schuster hat die Stärken Genks ausdrücklich anerkannt. Er beschrieb die Belgier als ballbesitzstarkes Team mit gefährlichen Offensivkräften. Seine Mannschaft muss nun die eigenen Auswärtsschwächen überwinden, um vor dem Rückspiel eine gute Ausgangsposition zu schaffen.

Keiner der beiden Vereine hat je das Viertelfinale eines europäischen Wettbewerbs erreicht. Während Genk mit Selbstvertrauen und Heimvorteil in die Partie geht, will Freiburg trotz Personalsorgen und unbeständiger Leistungen auswärts Geschichte schreiben.

Die Begegnung bietet beiden Teams die Chance auf einen historischen Einzug ins Viertelfinale. Genks offensiver Spielstil und der Heimvorteil könnten den Unterschied machen, während Freiburg seine defensiven Lücken und die Auswärtsform verbessern muss. Der Sieger würde erstmals in der Vereinsgeschichte das Viertelfinale einer europäischen Konkurrenz erreichen.