05 April 2026, 04:03

Graham Linehan wirft BBC vor, ihn in Doctors als transfeindlich dargestellt zu haben

Cartoon-Illustration eines verzweifelten Mannes in einem blauen Anzug, der auf dem Boden liegt, und einer Frau in einem gelben Kleid, die auf einem Stuhl sitzt und ein Objekt hält, mit dem Text "Britishia zwischen Tod und den Ärzten" unten.

Graham Linehan wirft BBC vor, ihn in Doctors als transfeindlich dargestellt zu haben

Der Comedy-Autor Graham Linehan wirft BBC Studios vor, ihn in der Arztserie Doctors in einem negativen Licht dargestellt zu haben. Er behauptet, eine fiktive Figur der Serie spiegle sein Privatleben und seine umstrittenen Ansichten wider. Die BBC wies jeden Zusammenhang zwischen der Figur und Linehan entschieden zurück.

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Linehans Vorwürfe richten sich gegen die Figur Dr. Graham Elton in Doctors, die als unsympathisch und aggressiv transfeindlich dargestellt wird. Der Autor argumentiert, die Darstellung – einschließlich eines geschiedenen Charakters namens Graham – beziehe sich direkt auf sein eigenes Leben. Linehan hatte sich 2020 von seiner Frau scheiden lassen, nachdem seine anti-transgender Äußerungen massive Kritik ausgelöst hatten.

Die BBC entgegnete, Dr. Elton sei eine rein fiktive Figur und nicht an Linehan angelehnt. Ein Sprecher von BBC Studios wies die Vorwürfe zurück und betonte, die Figur sei unabhängig von realen Personen entstanden.

Es ist nicht das erste Mal, dass Linehans Ansichten für Aufsehen sorgen. Sein Auftritt bei den Edinburgh Fringe Festspielen 2023 wurde abgesagt, nachdem die Veranstalter Bedenken wegen seiner transfeindlichen Kommentare geäußert hatten. Der aktuelle Streit verschärft die bestehenden Spannungen zwischen dem Autor und Medienorganisationen über seine öffentliche Haltung.

Die BBC hält daran fest, dass Doctors in keiner Weise auf Linehan Bezug nehme. Der Autor jedoch besteht darauf, dass die Charakterisierung in der Serie ein gezielter Angriff sei. Die Auseinandersetzung wirft die grundsätzliche Frage auf, wie öffentliche Persönlichkeiten und ihre Ansichten in fiktionalen Werken dargestellt werden dürfen.

Quelle