24 April 2026, 22:02

Großrazzia in Köln-Vingst: Drogen, Waffen und Luxusgüter in Friseursalon beschlagnahmt

Ein Drogengeschäft an einer Straßenecke mit einem Gebäude, einem Schild, einem Straßenpfosten, einem geparkten Fahrrad, einem Müllcontainer und einem bewölkten Himmel.

Großrazzia in Köln-Vingst: Drogen, Waffen und Luxusgüter in Friseursalon beschlagnahmt

Kölner Polizei führt Großrazzia in Friseursalon und Wohnungen im Stadtteil Vingst durch

Am 23. April 2023 hat die Kölner Polizei eine großangelegte Razzia in einem Friseursalon sowie mehreren Wohnungen im Stadtteil Vingst durchgeführt. Ziel der Aktion war der Verdacht auf Drogenhandel. Bei den Durchsuchungen wurden Drogenvorräte, Waffen und Luxusgüter sichergestellt. Im Rahmen einer umfassenderen Kampagne gegen Kriminalität kontrollierten die Behörden zudem Betriebe in drei weiteren Stadtteilen.

Die Razzia begann in den frühen Morgenstunden, als Beamte den Friseursalon und angrenzende Immobilien durchsuchten. Dabei fanden sie etwa 90 Dosen Kokain, mehrere portionierte Einheiten Crack sowie rund 100 Gramm Marihuana. Beschlagnahmt wurden außerdem eine Rolex-Uhr im Wert von 100.000 Euro, verschiedene Waffen, ein Mobiltelefon und Bargeld in Höhe von über 20.000 Euro.

Das städtische Gewerbeamt schloss den Friseursalon umgehend und versiegelte die Räumlichkeiten. Gegen den 32-jährigen Inhaber, der verdächtigt wird, von dort aus Drogen gehandelt zu haben, wird nun ermittelt. Parallel weiteten Polizei, Zollbeamte und Stadtverwaltung die Operation auf die Stadtteile Kalk, Neumarkt und Friesenviertel aus. Dort überprüften sie zahlreiche Betriebe, verhängten Bußgelder in Höhe von insgesamt über 95.000 Euro und beschlagnahmten mehrere Spielautomaten.

Bei den Kontrollen wurden Verstöße gegen Aufenthalts-, Hygiene- und Jugendschutzbestimmungen festgestellt. Die Aktion war Teil einer breiter angelegten Maßnahme zur Durchsetzung gewerberechtlicher Vorschriften und zur Bekämpfung krimineller Strukturen in der Region.

Die Razzia führte zur Beschlagnahmung von Drogen, Waffen und hochwertigen Gegenständen. Der Friseursalon bleibt vorerst geschlossen, und dem Betreiber drohen weitere rechtliche Konsequenzen. Die Ermittlungen gegen das mutmaßliche Drogennetzwerk laufen derweil weiter, während die Behörden die Einhaltung lokaler Gesetze strenger überwachen.

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