Großübung in Bad Schwalbach testet Katastrophenschutz unter Realbedingungen
Marie SchneiderGroßübung in Bad Schwalbach testet Katastrophenschutz unter Realbedingungen
Großübung in Bad Schwalbach: Katastrophenschutz probt den Ernstfall
Diese Woche findet in Bad Schwalbach eine großangelegte Notfallübung statt. Dabei wird getestet, wie gut die örtlichen Einsatzkräfte einen schweren Verkehrsunfall mit gefährlichen Stoffen bewältigen. Rund 350 Einsatzkräfte und Teilnehmer sind an der Simulation beteiligt.
Die Übung simuliert einen schweren Verkehrsunfall mit einem gefährlichen Stoffaustritt und mehreren Verletzten. Um die Situation möglichst realistisch darzustellen, setzen die Organisatoren farbigen Rauch ein. Der sichtbare Teil der Übung findet von 9:00 Uhr bis etwa 12:30 Uhr im Bereich der Alte Bäderstraße in der Nähe des Gewerbegebiets Ober der Hardt statt.
Verkehrseinschränkungen und Hinweise für Anwohner Öffentliche Straßen bleiben während der Übung zwar geöffnet, doch die Behörden raten davon ab, die Umfahrungsroute um das Gewerbegebiet über die Alte Bäderstraße zu nutzen. Anwohner in der Nähe sollten sich auf vermehrten Einsatzverkehr einstellen, insbesondere zwischen dem Gewerbegebiet und der ehemaligen Taunus-Kaserne in Heidenrod-Kemel. Auch zwischen dem Gewerbegebiet und den Kreisverwaltungsstellen in Bad Schwalbach könnte es zu erhöhtem Verkehrsaufkommen kommen.
Ziel: Koordination der Einsatzkräfte unter Druck testen Der Rheingau-Taunus-Kreis führt die Übung durch, um die Einsatzbereitschaft seiner Katastrophenschutzeinheiten zu überprüfen. Ein zentraler Schwerpunkt liegt darauf, wie gut verschiedene Dienste unter Zeitdruck zusammenarbeiten. Beteiligt sind Feuerwehrkräfte, Rettungsteams und weiteres Einsatzpersonal. Die lokalen Behörden betonen, dass es sich ausschließlich um eine Trainingsmaßnahme handelt. Im Anschluss werden die Organisatoren auswerten, wie effektiv die Teams zusammengearbeitet haben.






