26 April 2026, 22:03

Guadalajara-Filmfestival endet mit Rekordbeteiligung und chilenischem Fokus

Plakat für ein Festival in San Miguel de Allende, Mexiko, mit Text und Bildern.

Guadalajara-Filmfestival endet mit Rekordbeteiligung und chilenischem Fokus

Das 41. Filmfestival von Guadalajara geht mit Rekordbeteiligung und preisgekrönten Produktionen zu Ende

Letzte Woche schloss das 41. Filmfestival von Guadalajara nach neun Tagen voller Vorführungen, Preisverleihungen und Branchenveranstaltungen seine Pforten. Vom 17. bis 25. April feierte das Festival das iberoamerikanische Kino mit Premieren, Meisterklassen und neuen Kooperationen. In diesem Jahr stand Chile als Ehrengastland im Mittelpunkt und entsandte fast 100 Vertreter zur Veranstaltung.

Im iberoamerikanischen Wettbewerb dominierte Juan Pablo Sallatos Red Hangar und gewann in jeder Kategorie seines Programmstrangs. Hauptdarsteller Nicolás Zárate teilte sich den Preis für die beste schauspielerische Leistung mit María Magdalena Sanizo, die für ihre Rolle in Die Tochter des Kondors (The Condor Daughter) ausgezeichnet wurde. Im Bereich Premio Mezcal räumte Querida Fátima ab und sicherte sich die Auszeichnungen für bester Film, beste Regie sowie den Publikumspreis.

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Das Festival ehrte zudem prägende Persönlichkeiten der Branche. Regisseur Darren Aronofsky erhielt eine internationale Hommage und leitete eine Meisterklasse, in der er Anekdoten von seinen Dreharbeiten teilte. Elena Vilardell wurde für ihr Engagement bei der Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den iberoamerikanischen Filmfestivals gewürdigt.

Am Rande der Veranstaltung gründeten 11 iberoamerikanische Festivals die Initiative Iberfest, die die regionale Kooperation fördern soll. Die chilenischen Filmemacher Pablo und Juan de Dios Larraín hielten ebenfalls eine Meisterklasse ab, moderiert von Francisco Ramos von Netflix.

Die diesjährige Ausgabe des Festivals unterstrich sowohl künstlerische Höchstleistungen als auch das Wachstum der Branche. Red Hangar und Querida Fátima gingen als große Gewinner hervor, während neue Partnerschaften wie Iberfest die regionale Zusammenarbeit ausbauen sollen. Mit einer starken chilenischen Präsenz und Ehrungen für Persönlichkeiten wie Aronofsky und Vilardell endete das Festival auf einem Höhepunkt.

Quelle