09 May 2026, 02:02

Güntzler droht mit Scheitern der Steuerreform ohne Unterstützung der Ministerpräsidenten

Plakat mit fettem schwarzen Text auf einem weißen Hintergrund, der von einem schmalen schwarzen Rand eingerahmt ist und "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Senkt Steuern noch mehr für Wohlhabende und große Unternehmen."

Güntzler droht mit Scheitern der Steuerreform ohne Unterstützung der Ministerpräsidenten

Fritz Güntzler, der finanzpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, drängt auf eine umfassende Steuerreform. Nun fordert er die Ministerpräsidenten der Unionsparteien auf, die Pläne zu unterstützen. Ohne ihre Rückendeckung, warnt er, könnte das gesamte Vorhaben scheitern.

Güntzler betont, dass Bürger und Unternehmen dringend echte Steuerentlastungen benötigen. Das aktuelle System belaste beide Gruppen übermäßig, so der Politiker. Gleichzeitig wies er auf ein zentrales Hindernis hin: die Weigerung der Länder, einem Steuerentlastungsbonus zuzustimmen.

Der Finanzexperte verwies auf mögliche Haushaltslücken in Höhe von 1,1 Milliarden Euro, falls die Reform umgesetzt wird. Dennoch bestehe er darauf, dass Untätigkeit noch schlimmere Folgen hätte. Sein Appell erfolgt zu einem Zeitpunkt, in dem die Verhandlungen zwischen Bund und Ländern festgefahren sind.

In jüngsten Stellungnahmen forderte Güntzler die von der Union geführten Landesregierungen direkt auf, klar Position zu beziehen. Ihre Zögerlichkeit, warnte er, könnte den gesamten Reformprozess zum Scheitern bringen. Ohne eindeutige Unterstützung, argumentierte er, könnten die geplanten Steuersenkungen nicht vorankommen.

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Die Steuerreform hängt nun von der Reaktion der CDU- und CSU-regierten Ministerpräsidenten ab. Güntzlers Warnungen unterstreichen die finanziellen und politischen Risiken, die auf dem Spiel stehen. Sollte keine Einigung erzielt werden, könnten die vorgeschlagenen Entlastungsmaßnahmen niemals in Kraft treten.

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