Handball-Krimi in Hohn: Flensburg-Handewitt trifft auf den DHK im Topspiel der 3. Liga
Lotta SchulteHandball-Krimi in Hohn: Flensburg-Handewitt trifft auf den DHK im Topspiel der 3. Liga
Spitzenspiel in der Hohner-Werner-Kuhrt-Halle: Heute Abend entscheidet sich ein Handball-Kräftemessen
Heute Abend kommt es in der Hohner-Werner-Kuhrt-Halle zu einem brisanten Handball-Duell. Das neuntplatzierte Team der 3. Liga Nord-Ost trifft auf den zehntklassierten Vertreter aus der deutsch-dänischen Grenzregion. Anwurf ist um 20:30 Uhr – beide Mannschaften bereiten sich auf ein hart umkämpftes Spiel vor.
Die SG Flensburg-Handewitt, seit 2022 unter Trainer Magnus Frisk Jensen, geht mit einer beeindruckenden Bilanz in die Partie. Das Team belegte in der Handball-Bundesliga zweimal den dritten Platz (2021/22 und 2022/23), erreichte in der EHF Champions League das Halbfinale (2022/23) sowie das Viertelfinale (2023/24 und 2024/25) und gewann 2023 den DHB-Pokal. In der letzten Saison wurde Flensburg Vizemeister, verstärkt durch Neuzugänge wie Johannes Golla und Jim Gottfridsson. Allerdings haben Verletzungen die Mannschaftsstärke auf die Probe gestellt – Jensens Vertrag wurde dennoch bis 2028 verlängert.
Eider-Trainer Matthias Hinrichsen erwartet ein temporeiches, kreatives Spiel. Er beschreibt die Begegnung als enges Duell zweier starker Teams. Mannschaftskapitän Georg Rohwer pflichtet bei und spricht von einem "klassischen 50:50-Spiel".
Die HSG wurde vor der jüngsten Aufwärtsentwicklung des DHK gewarnt: Die Gäste haben sich nach einem schwachen Start gesteigert und in den letzten elf Spielen 13 Punkte geholt. Beim letzten Aufeinandertreffen führte der DHK zur Halbzeit mit 25:19 – Jonas Rithaphorn traf dabei siebenmal. Die SDU-Handballer hingegen reisen mit Selbstvertrauen nach Hohn, nachdem sie Eintracht Hildesheim besiegten.
Das Spiel verspricht einen packenden Zweikampf zweier entschlossener Mannschaften. Während die HSG ihre Derby-Niederlagenserie beenden will, strebt der DHK an, den positiven Lauf fortzusetzen. Bei der starken Form beider Teams bleibt der Ausgang völlig offen.