Hertha BSCs Aufstiegstraum platzt – nur Platz 6 nach 28 Spieltagen
Hertha BSCs Aufstiegsambitionen in der 2. Bundesliga-Saison 2025/26 erleiden Dämpfer
Der Aufstiegstraum von Hertha BSC in der Saison 2025/26 der 2. Bundesliga hat einen Rückschlag erlitten. Nach 28 Spieltagen liegt der Verein mit etwa 50 Punkten auf Platz 6 – deutlich abgeschlagen hinter den Spitzenmannschaften und sieben Zähler vom Relegationsplatz entfernt. Mittelfeldspieler Kevin Sessa nennt Verletzungen und mangelnde Konstanz als Hauptgründe für die schwachen Leistungen.
Die Saison hatte für Hertha mit großen Erwartungen begonnen, doch die Realität sieht ernüchternd aus. Bis zum 27. Spieltag hinkte der Club den Tabellenführern Schalke 04 (52 Punkte), Elversberg (51) und Paderborn (51) hinterher und verfügte selbst nur über 44 Zähler. Ein 2:1-Sieg gegen Greuther Fürth am 30. März 2026 brachte zwar einen leichten Aufschwung auf rund 50 Punkte, doch der Rückstand auf den 1. FC Köln, den HSV (beide 58 Punkte) und Fortuna Düsseldorf (52) bleibt bestehen.
Trainer Stefan Leitl hat den direkten Aufstieg bereits abgeschrieben und den Abstand zur Tabellenspitze eingeräumt. Mittelfeldspieler Kevin Sessa, der aufgrund der Verletzung von Kennet Eichhorn die letzten vier Partien von Beginn an bestritten hat, weigert sich hingegen, Ausreden zu suchen. Stattdessen führt er den jüngsten Aufwärtstrend – drei Siege in den letzten vier Spielen – auf die neue Freiheit und Gelassenheit zurück, die durch den weggefallenen Druck entstanden sei.
Sessa wies zudem Gerüchte über einen vorzeitigen Abschied zurück und bestätigte, dass sein Vertrag bis Sommer 2027 läuft. Zwar betont er die Qualität im Kader, gibt aber zu, dass Verletzungen den Rhythmus der Mannschaft gestört und eine nachhaltige Aufstiegsoffensive verhindert hätten.
Für Hertha wird es nun ein harter Kampf, die sieben Punkte bis zum Relegationsplatz aufzuholen. Mit nur noch wenigen ausstehenden Spielen gilt es, die Saison stark zu beenden. Sessas Vertragslaufzeit und die jüngste Leistungssteigerung deuten auf Stabilität hin – doch der Aufstieg bleibt vorerst in weiter Ferne.






