HSG Wetzlar holt Tristan Kirschner als Notlösung nach Zakaria-Ausfall
Emma GüntherSchockverletzung und ein neuer Zugang in Wetzlar - HSG Wetzlar holt Tristan Kirschner als Notlösung nach Zakaria-Ausfall
Die HSG Wetzlar hat mit Tristan Kirschner einen neuen Rechtsaußen bis zum Saisonende verpflichtet. Die Verpflichtung erfolgte, nachdem sich Linksaußen Lion Zakaria eine schwere Knieverletzung zugezogen hat, die ihn für die restlichen Spiele ausscheidet. Der Verein liegt aktuell auf dem vorletzten Platz der Handball-Bundesliga und kämpft um den Klassenerhalt.
Zakaria verletzte sich während eines Testspiels gegen die TuS Ferndorf. Sein Ausfall hinterlässt eine Lücke im Angriff, weshalb Geschäftsführer Björn Seipp zwar Mitgefühl äußerte, gleichzeitig aber die schwierige Situation einräumte. Noch ist unklar, ob der Spieler konservativ behandelt oder operiert wird.
Als Reaktion auf die Verletzung holte Wetzlar Kirschner, der vom Zweitligisten TV Hüttenberg kommt. In der vergangenen Saison war er mit 183 Toren bester Werfer seines Teams. Besonders für seine Treffsicherheit bei Siebenmeter-Würfen bekannt, soll er den Kampf um den Klassenerhalt stärken. Mit einer Bilanz von sieben Siegen bei 31 Niederlagen bleibt die Mannschaft jedoch in akuter Abstiegsgefahr. Zwar wurden bisher keine weiteren Spieler öffentlich mit einem Wechsel in Verbindung gebracht, doch Seipp deutete an, dass weitere Transfers möglich seien, um Zakarias' Fehlen auszugleichen.
Kirschners Verpflichtung gibt Wetzlar sofortige Verstärkung im Abstiegskampf. Nun muss der Verein über Zakarias' langfristige Behandlung entscheiden und prüfen, ob zusätzliche Neuzugänge nötig sind. In der engen Tabellensituation bleibt kaum Spielraum für Fehler in den letzten Partien.






