10 March 2026, 08:03

ICE kollidiert bei Ashausen mit Reifen und Bobbycar auf den Gleisen

Ein Spielzeug-Zugwaggon mit Text darauf sitzt auf einer schneebedeckten Zugstrecke, mit einer Wand im Hintergrund.

ICE kollidiert bei Ashausen mit Reifen und Bobbycar auf den Gleisen

Hochgeschwindigkeits-ICE stößt bei Ashausen auf Hindernisse

Ein ICE-Zug ist am Samstagabend in der Nähe des Bahnhofs Ashausen in Niedersachsen mit zwei großen Gegenständen auf den Gleisen kollidiert.

Der Zug war auf der Strecke von Hamburg nach Hannover unterwegs, als er gegen 17:48 Uhr auf die Hindernisse traf. Zum Zeitpunkt des Vorfalls fuhr er mit einer Geschwindigkeit zwischen 150 und 160 km/h. Bei den Gegenständen handelte es sich um einen Autoreifen mit Stahlfelge und ein Kinder-Kunststofffahrzeug vom Typ Bobbycar.

Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die am Samstagnachmittag verdächtige Aktivitäten in der Nähe der Gleisanlagen in Ashausen beobachtet haben, werden aufgefordert, sich zu melden. Hinweise können gebührenfrei unter der Rufnummer 0800 6 888 000 an die Bundespolizei übermittelt werden.

Der Vorfall ereignet sich nur wenige Tage, nachdem der Bundesrat das Kritis-Dachgesetz verabschiedet hat. Das Gesetz verpflichtet Verkehrsbetreiber wie die Deutsche Bahn, Risiken zu bewerten, Resilienzpläne zu erstellen und physische Schutzmaßnahmen gegen Sabotage umzusetzen. Zwar gab es bisher keine spezifischen Vorsorgemaßnahmen gegen Gleisverlegungen, doch die neuen Vorschriften sehen nun strengere Sicherheitsprotokolle vor.

Verletzte oder Schäden am Zug oder den Gleisanlagen gab es nicht. Dennoch wird der Fall weiterhin als mögliche gefährliche Eingriffshandlung untersucht. Die Behörden suchen weiterhin nach Zeugen, um zu klären, wie die Gegenstände auf die Strecke gelangt sind.

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