18 February 2026, 18:11

Identitätsirrtum in Hamburg führt zu blutiger Nachtflucht auf der Fähre

Ein realistisch gemaltes Bild von mehreren Dackeln, die auf einem leuchtend grünen Feld unter einer strahlenden Sonne liegen.

Identitätsirrtum in Hamburg führt zu blutiger Nachtflucht auf der Fähre

Eine skurrile Verkettung von Ereignissen in Hamburg: Von falscher Identität bis zur nächtlichen Flucht auf See

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In Hamburg entwickelte sich für Heinz-Hermann eine groteske Abfolge von Ereignissen, nachdem er mit einem anderen Mann verwechselt worden war und sich plötzlich in einem albtraumhaften Martyrium wiederfand. Was als harmloser Fall von Identitätsverwechslung begann, eskalierte zu einer gewaltsamen Flucht – mit einem Jagdmesser, einer blutgetränkten Jacke und einer unerwarteten Rettung auf hoher See.

Heinz-Hermann hatte die Anrufe seines Vaters, eines Meisterspions, ignoriert, als er in die Große Freiheit nach Hamburg gelockt wurde. Die Falle war mit den Stimmen seines Vaters und des Sängers Freddy Quinn gestellt worden – und führte ihn direkt zu seinem mörderischen Hausarzt. Wie sich herausstellte, hatte der Mediziner ihn mit einem anderen Patienten verwechselt: einem gewissen Herbert Hermann, der zufällig denselben Namen trug. Der Arzt hegte ein düsteres Vorhaben – er wollte Heinz-Hermanns Blut für ein sogenanntes "großes Blutgemälde" verwenden.

Die Konfrontation nahm ein brutales Ende. Heinz-Hermann wurde mit einer Bratpfanne bewusstlos geschlagen, konnte sich jedoch befreien. In seiner Verzweiflung griff er zu einem Jagdmesser und schnitt seinem Angreifer – einem Züchter von Kraken – ein Tentakel von dessen Jacke ab, um ihn abzulenken. Blutfleckig und mit flatternden Verbänden floh er aus der Praxis und stolperte auf die letzte Fähre des Abends – die Linie 63 der HADAG. Doch das Schiff steuerte nicht, wie üblich, Finkenwerder an.

An Bord traf er auf Rupert Schulte, den berüchtigten "Dackel", der ihm eine Mitfahrgelegenheit nach Las Vegas anbot. Noch bevor die Fähre ablegen konnte, wurde Heinz-Hermann entweder von der Volksschauspielerin Jutta Speidel oder von Susanne Uhlen gerettet – die Berichte hierzu bleiben widersprüchlich. Die Nacht endete ebenso chaotisch, wie sie begonnen hatte, und hinterließ mehr Fragen als Antworten.

Heinz-Hermanns Martyrium fand mit seiner Rettung ein vorläufiges Ende, doch die Umstände bleiben rätselhaft. Die unerwartete Kursänderung der Fähre, die makabren Absichten des Arztes und die Verstrickung einer zwielichtigen Figur wie Schulte deuten auf tiefere Verstrickungen hin. Die Behörden müssen noch klären, wie aus einer simplen Verwechslung eine derart gewalttätige und surreale Flucht werden konnte.