Julio Iglesias' Museum in Ojén bleibt vorerst nur eine Erinnerung
Pläne für ein Museum zu Ehren von Julio Iglesias in Ojén liegen seit Jahren auf Eis. Die örtliche Verwaltung bestätigte kürzlich, dass es derzeit keine Gespräche mit dem Sänger gebe. Obwohl das Projekt von einer früheren Regierung vorgeschlagen wurde, kam es nie über das Planungsstadium hinaus.
Die Idee für ein eigenes Museum entstand unter einer früheren Kommunalregierung. Sie scheiterte, nachdem Iglesias zwei Ehrungen abgelehnt hatte: ein Museum im Jahr 2020 und den Titel eines „adoptierten Sohnes“ der Stadt im Jahr 2017. Der vorgesehene Standort – kommunale Kulturgebäude in der Nähe des Hauptplatzes – steht noch immer leer.
Bürgermeister Juan Merino präzisierte, dass nach dem Scheitern des ursprünglichen Vorhabens keine neuen Verhandlungen aufgenommen wurden. Trotz des Stillstands bleibt Iglesias in Ojén eine bekannte Persönlichkeit. Er besitzt dort ein Haus und hat das gesellschaftliche und kulturelle Leben der Stadt nachhaltig geprägt.
Einwohner erinnern sich noch immer an seine Rolle als Ausrufer auf der San-Dionisio-Messe 2002. Zwar ist das Museumsprojekt in Vergessenheit geraten, doch diese Erinnerungen halten seine Verbindung zu Ojén lebendig.
Das Vorhaben bleibt vorerst auf unbestimmte Zeit eingestellt, und für die ungenutzten Gebäude am Hauptplatz gibt es keine konkreten Pläne. Bis auf Weiteres lebt Iglesias’ Präsenz in Ojén durch seine früheren öffentlichen Auftritte und seine anhaltende Verbundenheit mit dem Ort weiter.






