10 April 2026, 22:03

Klöckner fordert mehr Schutz für Frauen und klare Haltung gegen Gewalt

Cartoon von drei entschlossenen Frauen in traditioneller Kleidung mit einem Schild, auf dem "Stimmen für Frauen: Die Frauen-Soziale und Politische Union" steht, vor einem hellblauen Himmel mit weißen Wolken.

Klöckner fordert mehr Schutz für Frauen und klare Haltung gegen Gewalt

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat die aktuelle Debatte über Gewalt gegen Frauen begrüßt. Gleichzeitig kritisierte sie, dass dabei nach wie vor zentrale Aspekte vernachlässigt würden, und forderte umfassendere Maßnahmen.

Klöckner bemängelte, dass die Diskussion wichtige Formen der Gewalt gegen Frauen nicht ausreichend thematisiere. Sie betonte, es müsse offen über alle Erscheinungsformen gesprochen werden – von Zwangsehen bis zu Gruppenvergewaltigungen. Solche Verbrechen dürften in keinem kulturellen oder religiösen Kontext toleriert werden, so ihre klare Haltung.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Zudem drängte sie auf längst überfällige gesetzliche Reformen, um Frauen besser vor digitaler Gewalt zu schützen. Doch nicht nur rechtliche Änderungen seien nötig: Bildung spiele eine entscheidende Rolle. Klöckner rief insbesondere Männer auf, sich aktiv in die Debatte einzubringen. Als Väter könnten sie die Einstellung ihrer Kinder zu Frauen und Gewalt prägen, erklärte sie.

Die Vermittlung von Gewaltfreiheit und Respekt gegenüber Frauen sei ein zentraler Baustein für den gesellschaftlichen Fortschritt, ist Klöckner überzeugt. Männer müssten mit gutem Beispiel vorangehen – denn jeder trage Verantwortung dafür, schädliches Verhalten zu hinterfragen und zu ändern.

Ihre Äußerungen unterstreichen, dass sowohl rechtliche als auch kulturelle Veränderungen nötig sind. Klöckner besteht darauf, dass die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen eine gemeinsame Aufgabe ist – von der Politik bis in die Familien hinein. Besonders an Männer richtete sie den Appell, sich für diesen Wandel einzusetzen und ihn mitzugestalten.

Quelle