Kommunalwahl Wiesbaden: CDU und SPD legen zu, AfD verdoppelt Stimmenanteil
Lotta SchulteCDU und SPD gewinnen in Wiesbaden - Grüne erleiden Significant losses - Kommunalwahl Wiesbaden: CDU und SPD legen zu, AfD verdoppelt Stimmenanteil
Bei der jüngsten Kommunalwahl in Wiesbaden haben sich bemerkenswerte Verschiebungen in der Wählergunst ergeben. CDU und SPD konnten beide Zuwächse verzeichnen, während die Grünen und die FDP deutliche Verluste hinnehmen mussten. Unterdessen hat die rechtspopulistische AfD ihren Stimmenanteil im Vergleich zu 2021 mehr als verdoppelt.
Die CDU ging als stärkste Kraft aus der Wahl in Wiesbaden hervor und erreichte 26,3 Prozent der Stimmen – ein Plus von 2,8 Prozentpunkten gegenüber der Wahl 2021. Auch die SPD verbesserte sich und legte um 1,9 Punkte auf 22,2 Prozent zu.
Die Grünen erlitten dagegen einen deutlichen Rückgang und fielen um 6,1 Punkte auf 15,3 Prozent. Noch stärker büßte die FDP ein: Sie verlor 5,4 Prozentpunkte und landete bei nur noch 5,0 Prozent der Stimmen.
Auf der linken Seite des Parteienspektrums verzeichnete die Linke einen leichten Zuwachs und stieg um 1,6 Punkte auf 7,8 Prozent. Die auffälligste Veränderung zeigte sich jedoch bei der AfD, die ihre Unterstützung verdoppeln konnte. Die rechtspopulistische Partei erreichte 12,7 Prozent – ein Anstieg um 6,2 Punkte gegenüber der vorherigen Wahl.
Die Ergebnisse zeichnen ein gemischtes Bild der Wiesbadener Politiklandschaft. Während CDU und SPD ihre Positionen stärken konnten, haben die Grünen und die FDP spürbar an Rückhalt verloren. Der Aufstieg der AfD auf 12,7 Prozent unterstreicht die wachsende Bedeutung der Partei in der Stadt.