20 March 2026, 18:05

Landtagswahl Rheinland-Pfalz: SPD und CDU liefern sich spannendes Finale vor der Abstimmung

Ein Blatt mit einer Zeichnung eines Mannes in Anzug und Krawatte, der ein Schild mit der Aufschrift "Der Albtraum des Wählers" hält, der Entschlossenheit und Selbstvertrauen ausstrahlt.

Dreyer fühlt mehr Spannung als in ihren eigenen Wahlkämpfen - Landtagswahl Rheinland-Pfalz: SPD und CDU liefern sich spannendes Finale vor der Abstimmung

Die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz nähert sich ihrem Höhepunkt, wobei Umfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD und CDU zeigen. Nur wenige Tage vor der Wahl am 22. März sieht die jüngste Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF (20. März) die CDU bei 29 Prozent und die SPD bei 27 Prozent, während die AfD bei 19 Prozent liegt. Die ehemalige SPD-Ministerpräsidentin Malu Dreyer zeigt sich überzeugt von der Kampagne ihrer Partei, gibt aber zu, dass das Zuschauen von der Seitenlinie aus noch nervenaufreibender sei, als selbst zu kandidieren.

Die Wahl markiert einen Wandel nach Jahrzehnten der SPD-Vorherrschaft in der Region. Historisch betrachtet lag die CDU bei der Landtagswahl 2016 noch bei etwa 31 bis 32 Prozent, doch ihre aktuelle Unterstützung bleibt stabil oder leicht darunter. Gleichzeitig führt der SPD-Kandidat Alexander Schweitzer in der persönlichen Beliebtheit vor seinem CDU-Herausforderer Gordon Schnieder.

Malu Dreyer, die die SPD in Rheinland-Pfalz einst anführte, bezeichnete die aktuelle Kampagne der Partei als hervorragend und unermüdlich. Sie glaubt, dass die SPD gute Chancen auf den Sieg hat, auch wenn sie das Beobachten des Wahlkampfs als stressiger empfindet, als selbst mitzumischen. Ihre Äußerungen unterstreichen die hohe Spannung, da die 19 Prozent der AfD die traditionellen Parteistrukturen zu erschüttern drohen.

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Mit nur noch zwei Tagen bis zur Wahl steht der SPD-Schwung unter Schweitzer im Kontrast zu den Bemühungen der CDU, ihren historischen Vorsprung zu halten. Das Ergebnis könnte davon abhängen, ob es der SPD mit ihrer Basis-Kampagne gelingt, die knappe Lücke bis zur Stimmabgabe zu schließen.

Die SPD geht mit Selbstvertrauen in die heiße Phase – gestützt durch eine gut ankommende Kampagne und einen beliebten Kandidaten. Ein Sieg würde eine deutliche Wende nach Jahren der CDU-Stabilität bedeuten, während das starke Abschneiden der AfD für Unsicherheit sorgt. Die Ergebnisse am 22. März werden zeigen, ob die SPD ihre Vorherrschaft zurückerobern kann oder ob die CDU in einem zersplitterten politischen Umfeld die Oberhand behält.

Quelle