10 May 2026, 12:03

Lange Nacht der Museen: Transportchaos trübt gelungenen Kulturabend in Halle und Leipzig

Eine Gruppe von Menschen vor einer Bahnausstellung in einem Museum, einige mit Taschen oder Kinderwagen und andere, die die Ausstellungen betrachten.

Lange Nacht der Museen: Transportchaos trübt gelungenen Kulturabend in Halle und Leipzig

Tausende Besucher strömten am Wochenende zur Langen Nacht der Museen in Halle und Leipzig. Das Event bot Führungen in bedeutenden Häusern wie dem Grassimuseum für Angewandte Kunst und dem Händel-Haus. Doch später sorgten Transportprobleme für Frust bei vielen, die nach Hause wollten.

Das Programm der Museumsnacht war in beiden Städten gut besucht. In Leipzig konnten Interessierte das Bach-Museum, das Museum der bildenden Künste und das Grassimuseum für Angewandte Kunst erkunden. In Halle lockten unter anderem das Kunstmuseum Moritzburg, das Landesmuseum für Vorgeschichte und das Händel-Haus.

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Nach Mitternacht kam es zu Schwierigkeiten, als die S3-Bahn ausfiel. Dadurch kam es zu massiver Überfüllung in der S5 von Leipzig Hauptbahnhof nach Halle-Trotha. Dutzende Fahrgäste blieben zurück, als der Zug ohne sie abfuhr. Die nächste verfügbare S-Bahn nach Halle war erst über eine Stunde später geplant – viele standen ohne direkte Rückfahrtmöglichkeit da.

Die Besucher hatten für die Veranstaltung kostenlosen Nahverkehr versprochen bekommen. Doch die ausgefallenen Verbindungen trübten die Stimmung nach einem ansonsten gelungenen Abend.

Die Lange Nacht der Museen zog große Menschenmengen in die Kulturstätten beider Städte. Die Transportpanne überschattete jedoch für viele den Abschluss des Abends. Die Veranstalter könnten für künftige Auflagen die Reiseplanung überdenken, um ähnliche Probleme zu vermeiden.

Quelle