22 May 2026, 22:03

Linke fordert radikale Wende in der Wohnungsbaupolitik der Regierung

Linke kritisiert Rückgang bei Wohnungsfertigstellungen

Linke fordert radikale Wende in der Wohnungsbaupolitik der Regierung

Die Linke hat die Wohnungsbaupolitik der Regierung als „beschämend“ scharf kritisiert und auf den dramatischen Mangel an bezahlbarem Wohnraum hingewiesen. Die wohnungspolitische Sprecherin der Partei, Caren Lay, forderte sofortiges Handeln und verlangte ein großes Investitionsprogramm, um die Krise entschlossen anzugehen.

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Lay unterstrich das Ausmaß des Problems und warnte, dass in Deutschland mindestens 1,4 Millionen Wohnungen fehlen. Die Situation bezeichnete sie als eine „wachsende soziale Bruchlinie“, da immer mehr Menschen Schwierigkeiten hätten, sich eine bezahlbare Wohnung zu leisten.

Die bisherigen Pläne von Bundesbauministerin Verena Hubertz reichen nach Ansicht Lays bei Weitem nicht aus. Sie wies die Vorschläge als unzureichend zurück und bestritt, dass sie die Krise wirksam bekämpfen könnten. Stattdessen pocht sie auf stärkere staatliche Eingriffe – darunter den direkten Bau von Sozialwohnungen durch den Bund, statt sich auf private Investoren zu verlassen.

Zudem drängte Lay auf die zügige Freigabe der längst versprochenen Fördergelder für gemeinnützige Wohnungsanbieter. Verzögerungen bei der Auszahlung verschärften die Krise zusätzlich, so ihre Argumentation. Im Mittelpunkt ihrer Forderungen stehen der Ausbau des sozialen Wohnungsbaus, kommunaler Projekte und von Genossenschaftswohnungen, um den Druck auf dem Markt zu verringern.

Die Appelle der Linken kommen nach einem enttäuschenden Jahr für den Wohnungsbau 2021. Lays Vorschläge zielen darauf ab, den Bau zu beschleunigen und nachhaltige Lösungen zu schaffen. Ohne schnelles Handeln, warnt sie, werde sich der Wohnungsmangel weiter verschärfen.

Quelle