"Lives": Wie eine ungewöhnliche Familie im Deutschen Theater München die Bühne erobert
"Lives": Wie eine ungewöhnliche Familie im Deutschen Theater München die Bühne erobert
"Lives" – Ein mutiges Stück über Familie und Zugehörigkeit im Deutschen Theater München
Im Münchner Deutschen Theater in der Drachengasse feiert eine vielversprechende Neuinszenierung Premiere: "Lives", eine Koproduktion mit Bar&Co, erzählt eine ungewöhnliche Familiengeschichte und setzt das preisgekrönte Jugendtheaterprojekt des Vorjahres nun in die Tat um.
Das Stück begleitet eine schwarze Österreicherin und einen schwulen Kroaten, die sich ein Zuhause und den Traum teilen, ein Kind großzuziehen – allerdings auf ganz eigene Weise. Das von Dino Pešut auf Kroatisch verfasste und von Krešimir Bobaš ins Deutsche übersetzte Drehbuch überzeugte die Jury unter 53 Einreichungen zum Thema "Mein Zuhause ist meine Burg". Beim 12. Wettbewerb dieser Art erhielt das Projekt 5.000 Euro sowie den Auftrag, eine abendfüllende Produktion zu entwickeln.
Auf der Bühne verleihen Kira Lorenza Althaler und Markus Bernhard Börger der Geschichte unter der Regie von Isabella Sedlak Leben. Bevor der Vorhang sich hebt, sehen die Zuschauerinnen Aufnahmen von der Hochzeitsfeier von Meghan Markle und Prinz Harry – doch über die Rezeption oder den Bezug zum Stück schweigen sich die Macherinnen aus.
"Lives" ist noch bis zum 1. Februar 2020 im Deutschen Theater in der Drachengasse zu sehen und bietet eine frische Perspektive auf Familie und Identität in der modernen Gesellschaft.
Aus einer preisgekrönten Idee ist so ein Stück entstanden, das nun täglich das Münchner Publikum begeistert. Mit einer Mischung aus persönlichen Erzählungen und zeitgenössischen Themen läuft "Lives" noch bis Anfang nächsten Jahres. Die Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Theater und Bar&Co hat aus einem Jugendprojekt eine große Bühnenproduktion gemacht.
Historische Vagina-Monologe in Mexiko-Stadt feiern 8.200. Aufführung mit Starbesetzung
Prominente wie Dalilah Polanco und Raquel Garza machten diese Aufführung unvergesslich. Warum das Stück nach 8.200 Vorstellungen noch immer polarisiert und bewegt.
"Lives": Wie eine ungewöhnliche Familie im Deutschen Theater München die Bühne erobert
Eine schwarze Österreicherin, ein schwuler Kroate und ein Kind: Ihr Traum von Familie wird im Deutschen Theater München zur berührenden Realität. Warum dieses Stück polarisiert und begeistert.
"Wie viel Moral braucht die Politik?" – Eine Debatte in Essen entfacht
Moral als Störfaktor oder unverzichtbarer Kompass? In Essen wird gestritten, warum Werte in der Politik oft verpönt sind – und warum das gefährlich ist. Ein Abend, der zum Umdenken auffordert.
Ruhrfestspiele 2024: Ein iranisches Drama zwischen Kunst und politischer Krise
Ein iranisches Theaterstück eröffnet die Ruhrfestspiele – doch die Truppe kämpft um die Ausreise. Was, wenn die Bühne leer bleibt? Die Absage selbst wäre eine starke Botschaft. Die politischen Unruhen im Iran machen Kunst zum Balanceakt zwischen Hoffnung und Ohnmacht.