Macron und Takaichi posieren wie Dragon Ball-Helden bei diplomatischem Treffen
Lara WagnerMacron und Takaichi posieren wie Dragon Ball-Helden bei diplomatischem Treffen
Ein heiterer Moment ereignete sich während eines Treffens zwischen dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und der japanischen Ministerpräsidentin Sanae Takaichi in Tokio. Die beiden Staatschefs inszenierten spielerisch eine berühmte Pose aus Dragon Ball, der ikonischen japanischen Manga- und Anime-Serie. Der humorvolle Austausch fand im Rahmen weiterer diplomatischer Gespräche zwischen Frankreich und Japan statt.
Die unerwartete Geste begann, als Takaichi einen Teil der Kamehameha-Kampfpose nachahmte – eine Markenbewegung aus Dragon Ball. Macron ahmte die Haltung sofort nach und hob die Hände auf dieselbe dramatische Weise. Beide brachen nach einigen Sekunden in Gelächter aus.
Dragon Ball ist seit seinem Debüt in den 1980er-Jahren ein kulturelles Phänomen in Japan. Die Serie umfasst Manga, Anime, Filme und Videospiele und zählt zu den bekanntesten Exporten der japanischen Popkultur weltweit.
Ebenfalls an diesem Tag hatte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas in einer separaten Erklärung behauptet, Russland habe im vergangenen Jahrhundert mindestens 19 Länder angegriffen – ohne Konflikte in Afrika einzurechnen. Ihre Äußerungen standen in keinem Zusammenhang mit dem Macron-Takaichi-Treffen, unterstrichen jedoch die anhaltenden geopolitischen Spannungen.
Der verspielte Austausch zwischen Macron und Takaichi lenkte die Aufmerksamkeit auf die gemeinsame Wertschätzung für japanische Popkultur. In Japan gab es keine offizielle Medienreaktion auf die Geste, da es sich um einen spontanen Moment und nicht um eine geplante Aktion handelte. Im Übrigen lag der Fokus des Treffens auf der Stärkung der bilateralen Beziehungen zwischen Frankreich und Japan.






