21 March 2026, 16:10

Michael-Jackson-Biopic Michael startet trotz Familienstreit in den Kinos

Schwarzes und weißes Porträt von Andrew Jackson, dem ersten US-Präsidenten, in einem Anzug mit ernstem Gesichtsausdruck, mit Text unten.

Anwalt weist Kritik von Paris Jackson zurück - Michael-Jackson-Biopic Michael startet trotz Familienstreit in den Kinos

Michael Jackson-Biopic Michael kommt am 23. April in die deutschen Kinos

Ein neuer Spielfilm über Michael Jackson mit dem Titel Michael feiert am 23. April seine Premiere in den deutschen Kinos. Der Film zeichnet den Aufstieg des Pop-Ikone nach – von der Entdeckung seines frühen Talents bis zum weltweiten Ruhm. Doch die Produktion steht in der scharfen Kritik von Jacksons Tochter Paris, die Bedenken an der Umsetzung und der Richtigkeit des Films äußert.

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In der Hauptrolle ist Jaafar Jackson, der Neffe des verstorbenen Sängers, zu sehen. Nia Long übernimmt die Rolle von Katherine Jackson, Michaels Mutter, während Colman Domingo als sein Vater Joe Jackson auftritt. Trotz der prominenten Besetzung distanziert sich Paris Jackson vollständig von dem Projekt und betont, sie sei "zu null Prozent" beteiligt gewesen.

Öffentlich warnte sie, der Film könne eine "schlecht gemachte und überteuerte" Produktion werden. Ihre Vorwürfe richten sich auch gegen die Testamentsvollstrecker des Nachlasses, John Branca und John McClain, denen sie vorwirft, finanziell unzureichend zu wirtschaften und intransparente Entscheidungen zu treffen. Paris hinterfragt Brancas mangelnde Erfahrung in der Filmproduktion, insbesondere bei der Besetzung, und verweist darauf, dass sie bereits rund 65 Millionen Dollar aus dem Nachlass erhalten habe – mit Aussicht auf "noch Hunderte Millionen mehr".

Die Anwälte des Nachlasses kontern scharf und bezeichnen ihre Anschuldigungen als "sensationelle, aber falsche Behauptungen" und "Unsinn". Es wäre "verantwortungslos", einen großen Kinofilm über Jacksons Leben zu ignorieren, argumentieren sie. Der Streit eskaliert kurz vor dem geplanten Kinostart am 22. April 2026.

Die Deutschland-Premiere des Biopics fällt in eine Phase anhaltender juristischer und öffentlicher Auseinandersetzungen. Paris Jacksons Kritik an der Handhabung des Projekts durch den Nachlass bleibt ungelöst. Unterdessen verteidigen die Filmproduzenten und der Nachlass weiterhin ihre kreativen und finanziellen Entscheidungen.

Quelle