Mönchengladbach modernisiert Energiesysteme in Schulen und kommunalen Gebäuden bis 2028
Lotta SchulteMönchengladbach modernisiert Energiesysteme in Schulen und kommunalen Gebäuden bis 2028
Mönchengladbach plant Modernisierung seiner Energiesysteme in kommunalen Gebäuden
Die Stadt Mönchengladbach hat Pläne bekannt gegeben, ihre Energiesysteme in städtischen Einrichtungen zu modernisieren. Veraltete Stromzähler sollen durch digitale Modelle ersetzt und die Daten zu Wasser-, Wärme- und Stromverbrauch in einer zentralen Plattform zusammengeführt werden. Die Maßnahmen erfolgen vor dem Hintergrund stark gestiegener Energiekosten, die 2024 auf 10,7 Millionen Euro kletterten – ein Anstieg um 53 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Der Gesamtstromverbrauch der Stadt blieb 2024 mit 13,32 Millionen Kilowattstunden (kWh) nahezu unverändert. Schulen hatten daran einen Anteil von 49 Prozent. Der Erdgasverbrauch lag stabil bei 50,4 Millionen kWh, wobei Schulen 62,5 Prozent des Gesamtbedarfs ausmachten. Der Verbrauch an Heizöl stieg hingegen von 4,75 Millionen auf 6 Millionen kWh.
Eine kürzlich abgeschlossene Modernisierung der Beleuchtung kostete 850.000 Euro, wobei die Hälfte der Summe durch Bundesfördermittel gedeckt wurde. Zudem plant die Stadt, zwischen 2026 und 2028 die Energieeffizienz in 28 Schulen zu verbessern – unter anderem durch neue Heizsysteme und Sanierungsmaßnahmen.
Trotz dieser Bemühungen stieg der CO₂-Fußabdruck der kommunalen Gebäude 2024 auf 16.643 metrische Tonnen CO₂-Äquivalente an. Die Stadt setzt auf besseres Datenmanagement und gezielte Modernisierungen, um die Emissionen zu senken.
Die neuen digitalen Zähler und die zentrale Plattform sollen den Energieverbrauch künftig effizienter erfassen. Angesichts steigender Kosten und eines wachsenden CO₂-Ausstoßes konzentriert sich Mönchengladbach auf langfristige Investitionen in Schulen und Heizungsanlagen. Die Umsetzung der Maßnahmen ist für die nächsten vier Jahre schrittweise vorgesehen.






