Mordprozess in Freiburg: Afghane gesteht Messerattacke auf Ehefrau – doch ohne Tötungsabsicht?
Lara Wagner"Sei brav", sagte der Vater zu seinen Kindern. Blut war auf dem Messer in seiner Hand - Mordprozess in Freiburg: Afghane gesteht Messerattacke auf Ehefrau – doch ohne Tötungsabsicht?
Ein 47-jähriger Afghane muss sich seit dem 3. März 2026 vor dem Landgericht Freiburg wegen des Vorwurfs verantworten, seine 43-jährige Ehefrau erstochen zu haben. Die Tat ereignete sich am 22. Juni 2025 in ihrem gemeinsamen Zuhause in Müllheim, wo zum Zeitpunkt der Bluttat fünf ihrer Kinder anwesend waren. Der Angeklagte gestand die Messerattacke, bestreitet jedoch einen Tötungsvorsatz.
Im Mittelpunkt des Prozesses steht der gewaltsame Tod der Frau, die bei dem Angriff 13 Stichwunden erlitt. Deutsche Medien, darunter Stern sowie lokale Nachrichtenportale, berichten intensiv über den Fall. Zwar räumte der Beschuldigte vor Gericht ein, seine Frau erstochen zu haben, doch behauptet er, sie nicht töten haben wollen.
Zum Zeitpunkt der Tat befanden sich die fünf gemeinsamen Kinder der beiden im Haus. Die Ermittler konnten bisher kein klares Tatmotiv feststellen – viele Fragen bleiben damit vorerst unbeantwortet, während die Verhandlung weiterläuft.
Nun muss das Gericht die genauen Umstände der tödlichen Messerattacke aufklären. Besonders im Fokus steht dabei die Aussage des Angeklagten, der zwar die Tat einräumt, eine vorsätzliche Tötung jedoch abstreitet. Ein Urteil wird erwartet, sobald alle Beweise und Zeugenaussagen ausgewertet sind.






