Neustadt bei Coburg wählt nach 31 Jahren neuen Oberbürgermeister
Neustadt bei Coburg wählt nach 31 Jahren unter Frank Rebhan neuen Oberbürgermeister
Nach 31 Jahren unter Frank Rebhan hat Neustadt bei Coburg einen neuen Oberbürgermeister gewählt. Der langjährige SPD-Politiker, der als dienstsältester Oberbürgermeister einer größeren Kreisstadt in Deutschland galt, unterlag am 22. März 2026 in der Stichwahl. Seine Niederlage markiert das Ende einer Ära für die politische Landschaft der Stadt.
Rebhan hatte sein Amt 1995 angetreten und die Stadt seitdem geführt. Seine SPD prägte die lokale Politik über Jahrzehnte, doch bei dieser Wahl zeigte sich ein Stimmungsumschwung. Im ersten Wahlgang erreichte er nur 33,5 Prozent der Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 59,5 Prozent.
Die entscheidende Stichwahl am 22. März brachte dann die Wende. Die Wahlbeteiligung sank leicht auf 56,3 Prozent. Rebhan konnte zwar sein Ergebnis auf 40,1 Prozent steigern, doch es reichte nicht. Sein Herausforderer, Dominik W. Heike von der CSU, setzte sich mit 59,9 Prozent der Stimmen deutlich durch.
Heike wird nun Rebhan als Oberbürgermeister von Neustadt bei Coburg ablösen. Damit endet Rebahns Rekordamtszeit als längstdienender Oberbürgermeister Bayerns.
Die Wahl bringt nach mehr als drei Jahrzehnten einen Führungswechsel mit sich. Dominik W. Heike wird in den kommenden Wochen das Amt des Oberbürgermeisters übernehmen. Der Sieg der CSU verändert die politische Ausrichtung der Stadt erstmals seit 1995.






