12 March 2026, 20:03

Nioh 3 revolutioniert die Serie mit halb-offener Welt und neuem Kampfsystem

Ein Plakat aus der Serie Fifty-Three Stations of the Tokaido von Utagawa Kunisada Toyokuni III/Kuniyoshi Toyokubi III, das eine Kampfszene mit Samurai-Kriegern zu Pferd zeigt, die mit Schwertern und Schilden bewaffnet sind und kämpfen, mit Text, einer Fahne, einem Gebäude, Hügeln und einem Gewässer im Hintergrund.

Nioh 3 revolutioniert die Serie mit halb-offener Welt und neuem Kampfsystem

Nioh 3 ist da – und bringt große Veränderungen für die Action-RPG-Reihe mit sich. Der neueste Teil verzichtet auf lineare Missionen und setzt stattdessen auf eine halb-offene Welt, die voller Erkundungsmöglichkeiten und härterer Herausforderungen steckt. Trotz gemischter Reaktionen auf die Handlung hat das Spiel mit einer Metacritic-Wertung von 86 einen Platz unter den besten Vertretern seines Genres erobert.

Der Wechsel von starren Missionsstrukturen zu "offenen Zonen" stellt die größte Weiterentwicklung in Nioh 3 dar. Diese weitläufigen Gebiete laden zu Umwegen ein, bieten optionale Bosskämpfe und hochriskante Begegnungen mit entsprechend besseren Belohnungen. Die Welt wirkt lebendig, gespickt mit organischen Nebenquests und versteckten Geheimnissen, die die Neugier der Spieler belohnen.

Der Kampf bleibt die größte Stärke des Spiels – und ist nun tiefer denn je. Spieler können nahtlos zwischen zwei neuen Spielstilen wechseln: dem bedachten Samurai und dem wendigen Ninja. Beide bieten unterschiedliche Taktiken und fügen dem ohnehin präzisen Kampfsystem weitere Ebenen hinzu. Das Ki-Management, die gnadenlose Schwierigkeit und die verfeinerten Mechaniken kehren zurück, wobei die Lernkurve steiler ausfällt als in Nioh 2.

Kritiker heben besonders das Design der Gegner und Bosse hervor, das frische Kreativität mit bewährten Markenzeichen der Reihe verbindet. Das Beutesystem ist komplexer geworden, doch eine automatische Sortierfunktion erleichtert das Inventarmanagement. Selbst Neulinge finden die Welt und die Kämpfe so fesselnd, dass schwächere Elemente wie die schnell vergessene Handlung in den Hintergrund rücken.

Fazit:Nioh 3 baut auf seinen Vorgängern auf – mit einem mutigen, halb-offenen Design und einem noch reichhaltigeren Kampfsystem. Die Metacritic-Wertung von 86 spiegelt die durchweg positiven Bewertungen wider, vor allem für die fesselnde Spielwelt und die taktische Tiefe. Für Fans der Reihe ist es ein Höhepunkt, während Neulinge trotz kleinerer Schwächen genug Anreize finden, um einzutauchen.

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