Petros und Krause jagen beim Berlin-Halbmarathon neue Bestzeiten
Amanal Petros startet am Sonntag beim Berlin-Halbmarathon mit einem klaren Ziel: Er will seinen eigenen deutschen Rekord brechen. Auch Gesa Krause, zweifache Europameisterin im Hindernislauf, geht an den Start – mit dem Vorhaben, ihre bisherige Leistung zu übertreffen. Beide Athleten gehen mit unterschiedlichen Zielen in den Wettbewerb, der für seine schnelle Strecke bekannt ist.
Petros schrieb im vergangenen Jahr Geschichte, als er den Halbmarathon in 59 Minuten und 31 Sekunden beendete – als erster Deutscher unter der Ein-Stunden-Marke. Nun will er sich auf dem flachen und schnellen Berliner Kurs noch weiter an die 59-Minuten-Grenze herantasten.
Um dies zu schaffen, setzt Petros auf eigene Tempomacher. Zudem betont er die idealen Bedingungen für das Rennen: Er bevorzugt Temperaturen zwischen 8 und 9 Grad Celsius. Der Berlin-Halbmarathon dient ihm als wichtige Vorbereitung auf sein nächstes Großziel – den London-Marathon am 26. April.
Gesa Krause hingegen geht den Wettbewerb mit einer anderen Strategie an. Im letzten Jahr hatte sie mit einem zu schnellen Start zu kämpfen, diesmal strebt sie ein kontrollierteres und stärkeres Rennen an. Der Halbmarathon bildet für sie den Abschluss der Frühlingsaison; ihr nächster Wettkampf steht erst Mitte Juni an.
Die Berliner Strecke ist auf Schnelligkeit ausgelegt – mit minimalen Höhenunterschieden, die schnelle Zeiten begünstigen. Dennoch werden die Wetterbedingungen am Renntag mitentscheiden, ob die Athleten ihre Ziele erreichen.
Sowohl Petros als auch Krause bringen Erfahrung und Ehrgeiz mit zum Sonntagrennen. Während Petros eine Zeit unter 59 Minuten anpeilt, setzt Krause auf eine diszipliniertere Laufleistung. Ihre Auftritte werden die Weichen für die kommende Saison stellen.






