07 June 2026, 18:02

Piers Morgan greift Harry, Meghan und das SXSW-Festival scharf an

Piers Morgan: SXSW London 'hätte mehr für Cenk Uygur tun können', nachdem er aus dem UK ausgewiesen wurde: 'Ich bin ein bisschen enttäuscht'

Piers Morgan greift Harry, Meghan und das SXSW-Festival scharf an

Piers Morgan hat sich kritisch zu Prinz Harry und Meghan Markle geäußert und gleichzeitig die Entscheidung Großbritanniens scharf verurteilt, dem politischen Kommentator Cenk Uygur die Einreise zu verweigern. Seine Äußerungen fielen während eines Auftritts bei der SXSW London, einem großen Kulturfestival, das diese Woche in Shoreditch stattfindet.

Die Veranstaltung selbst geriet in die Kritik, weil sie sich trotz ihres Bekenntnisses zur Meinungsfreiheit neutral zu Uygurs Ausschluss positionierte. Am Donnerstag wandte sich Morgan an das Publikum der SXSW London und hinterfragte dort die Entscheidung des Paares, ein Geburtstagsfoto ihrer Tochter Lilibet online zu teilen. Er argumentierte, dass ihre öffentlichen Posts im Widerspruch zu früheren Warnungen vor den Risiken stünden, Kinder in sozialen Medien auszusetzen.

Morgan zeigte sich zudem verärgert über die Reaktion des Festivals auf Uygurs Einreiseverbot. Das britische Innenministerium hatte Uygur und seinen Kollegen Hasan Piker am Montag die Einreise verweigert, wodurch Uygur geplante Reden bei der SXSW London und in Oxford nicht halten konnte. Morgan behauptete, das Verbot sei auf Uygurs Kritik an der israelischen Regierung zurückzuführen, und bestand darauf, dass das Festival sein Recht auf freie Rede hätte verteidigen müssen.

Obwohl die SXSW London ihre Unterstützung für die Meinungsfreiheit – einschließlich Morgans Recht, die Veranstaltung zu kritisieren – bekräftigte, bezeichnete er deren Haltung als enttäuschend. Er betonte, dass er das Privatsphärebedürfnis von Persönlichkeiten respektiere, Uygurs Ausschluss jedoch einen gefährlichen Präzedenzfall schaffe.

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Das Festival läuft noch bis zum 6. Juni und bietet in ganz Ostlondon Vorträge, Aufführungen und Filmvorführungen. Morgans Aussagen spiegeln die anhaltenden Debatten über Privatsphäre, Meinungsfreiheit und politische Einschränkungen wider. Uygur bleibt weiterhin von der Einreise nach Großbritannien ausgeschlossen, während die SXSW London an ihrer Position für offenen Dialog festhält. Die Veranstalter haben keine weiteren Schritte in Bezug auf das Verbot angekündigt.

Quelle