20 March 2026, 20:03

Pötsch strebt weitere Amtszeit als VW-Aufsichtsratschef an

Ein Plakat, das ein Rennauto mit einer Nazi-Flagge zeigt, mit leuchtend gelb und rot lackiertem Auto, einem schwarz-weißen Schachbrettmuster auf der Motorhaube, einem Fahrer in einem schwarzen Helm und einem rot-weißen gestreiften Hemd, vor einem leuchtend blauen Himmel mit weißen Wolken.

Pötsch bleibt VW-Aufsichtsratschef - Pötsch strebt weitere Amtszeit als VW-Aufsichtsratschef an

Hans Dieter Pötsch soll seine langjährige Führungsrolle bei Volkswagen verlängern. Der Nominierungsausschuss des Aufsichtsrats hat seine Wiederwahl als Vorsitzender unterstützt. Die Aktionäre werden auf der Hauptversammlung im Juni über den Vorschlag abstimmen.

Pötsch stieg 2003 als Finanzvorstand in den Volkswagen-Konzern ein. Zwölf Jahre lang bekleidete er diese Position, bevor er 2006 zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats berufen wurde. In den vergangenen Jahrzehnten hat er die strategische Ausrichtung des Unternehmens durch bedeutende Herausforderungen geprägt.

Zu seiner Amtszeit zählte die Bewältigung des Diesel-Skandals 2015, in dessen Zuge er als ehemaliger CFO selbst unter rechtliche Beobachtung geriet. Unter seiner Ägide expandierte der Autokonzern weltweit durch Übernahmen von Marken wie Porsche, MAN und Scania. Zudem trieb er Investitionen in die Elektromobilität voran, darunter eine Beteiligung am Batteriehersteller Northvolt.

Nun strebt Pötsch eine weitere Amtszeit an, um das Unternehmen durch die anhaltenden Branchenumbrüche zu führen. Die endgültige Entscheidung liegt bei den Aktionären auf der Hauptversammlung am 18. Juni.

Falls wiedergewählt, wird Pötsch den Volkswagen-Aufsichtsrat nach fast 20 Jahren in Spitzenpositionen weiterführen. Sein Fokus bleibt darauf gerichtet, die globale Position des Konzerns zu festigen und den Wandel zur E-Mobilität zu beschleunigen. Das Votum der Aktionäre fällt in weniger als zwei Monaten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle