0:6 hat Konsequenzen: Münster trennt sich von Trainer Ende - Preußen Münster rutscht nach 0:6-Debakel in die Relegationszone ab
SC Preußen Münster steckt in der 2. Bundesliga in ernsten Schwierigkeiten. Nach einer vernichtenden 0:6-Niederlage gegen Dynamo Dresden findet sich der Verein nun auf Platz 16 wieder – mitten in der Relegationszone. Die deutliche Niederlage löste umgehende Konsequenzen aus: Cheftrainer Alexander Ende verließ den Klub.
Die Krise des Teams hat sich in den letzten Wochen weiter zugespitzt. Mit nur einem Sieg in den vergangenen zwölf Spielen verschlechterte sich Münsters Form stetig. Nach 26 Spieltagen steht die Bilanz bei sechs Siegen, acht Unentschieden und zwölf Niederlagen – damit hat die Mannschaft 26 Punkte auf dem Konto.
Die 0:6-Pleite gegen Dresden markierte das Ende von Endes Amtszeit. Auch Co-Trainer Zlatko Muhović verließ den Verein. Als Reaktion übertrug der Klub dem U23-Trainer Kieran Schulze-Marmeling die Verantwortung für das Training der Profimannschaft.
Die kommenden Partien werden die Widerstandsfähigkeit der Mannschaft auf die Probe stellen. Münster muss sich nun gegen 1. FC Magdeburg, Holstein Kiel und die SpVgg Fürth behaupten – alles entscheidende Duelle im Kampf gegen den Abstieg. Im Vergleich zur Vorsaison wirkt die Lage noch prekärer: Damals stand das Team nach 22 Spielen mit 23 Punkten auf Platz 15.
Mit dem Abstieg auf Rang 16 droht Münster nun der direkte Abstieg oder zumindest die Relegation. Schulze-Marmeling steht vor der Herausforderung, ein Team mit angeknackstem Selbstvertrauen wieder auf Kurs zu bringen. Die nächsten drei Spiele könnten darüber entscheiden, ob der Klub in der zweiten Liga bleibt – oder weiter in die Gefahrzone rutscht.






