Protestmarsch in Leipzig bleibt weitgehend friedlich trotz Vermummungsverstößen
Lara WagnerPolizei: 'Störungsfreier Verlauf' bei Demo - Protestmarsch in Leipzig bleibt weitgehend friedlich trotz Vermummungsverstößen
Eine pröpalästinensische Demonstration in Leipzig endete am Samstagabend nach rund 1.400 Teilnehmenden. Die Stadt hatte zuvor strenge Auflagen erlassen, darunter ein Verbot von Gesichtsverhüllungen und Vermummungen, um die Veranstaltung zu kontrollieren. Die Polizei berichtete, dass der Marsch mit nur geringfügigen Zwischenfällen verlief.
Die Kundgebung begann unter einer Allgemeinverfügung der Leipziger Behörden, die das Tragen von Masken, Kapuzen oder anderen Gesichtsbedeckungen während des Marsches untersagte. Etwa 1.400 Menschen nahmen teil, doch die Zahl sank im Laufe des Tages stetig.
Die Polizei griff ein, als einige Teilnehmer das Verbot der Gesichtsverhüllung ignorierten. Beamte schritten auch bei anderen Verstößen ein, warteten dabei jedoch auf den richtigen Zeitpunkt, um zu handeln. Trotz dieser Vorfälle bezeichnete Polizeisprecher Olaf Hoppe die Veranstaltung als "weitgehend störungsfrei".
Insgesamt nahmen am Samstag über 3.000 Menschen an verschiedenen Veranstaltungen in Leipzig teil. Nach der Demonstration kehrte der öffentliche Nahverkehr zum Normalbetrieb zurück, doch zusätzliche Streifen blieben in der Innenstadt präsent. Auch für das Bundesliga-Spiel zwischen RB Leipzig und dem FC Bayern München wurden weitere Polizeikräfte bereitgehalten.
Der Marsch endete ohne größere Ausschreitungen, allerdings führte die Missachtung des Vermummungsverbots in einigen Fällen zu Polizeimaßnahmen. Der Nahverkehr läuft inzwischen wieder regulär, doch die Behörden halten eine sichtbare Präsenz in der Innenstadt aufrecht. Zudem bleiben zusätzliche Einsatzkräfte für das Fußballspiel am Wochenende im Einsatz.






