Rechtsextreme kontrollieren 21 Immobilien in Sachsen – doch nur drei sind verboten
Marie Schneider35 Treffpunkte der Rechtsextremen-Szene in Sachsen - Rechtsextreme kontrollieren 21 Immobilien in Sachsen – doch nur drei sind verboten
Rechtsextreme in Sachsen kontrollieren nach aktuellen Berichten mittlerweile 21 Immobilien. Noch im vergangenen Jahr hatten Behörden in der Region 35 solche Standorte ausgemacht – doch nur ein geringer Teil unterliegt bisher Einschränkungen. Kritiker fordern, das Problem entschlossener anzugehen.
Eine Erhebung aus dem Jahr 2025 hatte 35 rechtsextreme Treffpunkte in ganz Sachsen identifiziert. Seither gab es vonseiten der Behörden keine Angaben dazu, wie viele dieser Orte durch behördliches Einschreiten geschlossen oder stillgelegt wurden. Die Linke im sächsischen Landtag wirft dem Innenministerium vor, gegen diese Versammlungsstätten nicht mit ausreichender Härte vorzugehen.
Aktuell gelten für lediglich drei Immobilien Nutzungsverbote; neue Restriktionen wurden zuletzt nicht verhängt. Dennoch betont Innenminister Armin Schuster immer wieder, die Bekämpfung des Rechtsextremismus habe für ihn höchste Priorität.
Die Zahl der von Rechtsextremen kontrollierten Immobilien in Sachsen beläuft sich derzeit auf 21. Zwar betont die Landesregierung ihren Willen, gegen Extremismus vorzugehen, doch die begrenzte Umsetzung von Verboten stößt auf Kritik. Die Lage bleibt unter Beobachtung, während die Verantwortlichen unter Druck geraten, weitere Maßnahmen zu ergreifen.






