Sächsisches Burgenland begrüßt rund zwei Millionen Besucher - Sachsens Schlösser und Gärten brechen 2023 alle Besucherrekorde
Sachsens historische Schlösser und Gärten verzeichneten 2023 Rekordbesucherzahlen
Über zwei Millionen Menschen besuchten im vergangenen Jahr die ticketpflichtigen Sehenswürdigkeiten Sachsens. Gleichzeitig stockte das Land seine Mittel für den Denkmalschutz auf und stellt 2025 insgesamt 16,8 Millionen Euro bereit, um Bauwerke wie die Albrechtsburg in Meißen vor klimabedingten Schäden zu schützen.
Schloss Moritzburg zog 306.000 Besucher an – ein Plus gegenüber dem Vorjahr –, während Schloss und Park Pillnitz mit 313.000 Gästen zur beliebtesten kostenpflichtigen Attraktion wurde. Auch die Dresdner Parkbahn verzeichnete eine starke Nachfrage und beförderte 224.000 Fahrgäste.
Wichtige Sanierungsprojekte wurden 2025 abgeschlossen, darunter die Renovierung des Zwingers und die Ausstellung "Kuhstall und Silberbuffet". An der Albrechtsburg konzentrierten sich die Arbeiten auf gotische Sandsteinmauern, historische Dachkonstruktionen und Wandmalereien im Inneren. Neu installierte strukturelle Überwachungssysteme, Fassadeninstandsetzungen und verbesserte Entwässerungen sollen Feuchtigkeitsschäden und Verwitterung entgegenwirken.
Um die Kosten zu senken, führte die zuständige Behörde Sparmaßnahmen ein, etwa zusätzliche Schließtage und die Absage von Veranstaltungen. Energieeffiziente Innovationen wie eine Photovoltaikanlage und ein sogenannter "Energieschild" halfen, die Ausgaben zu reduzieren. Die Einnahmen aus Museumseintritten machten dabei mehr als die Hälfte des Gesamtbudgets aus.
Der Besucherandrang unterstreicht die ungebrochene Faszination für Sachsens Kulturerbe. Mit erhöhten Landesmitteln und modernen Konservierungsmethoden werden die wichtigsten Denkmäler für kommende Generationen bewahrt. Gleichzeitig tragen energieeffiziente Modernisierungen und eine sorgfältige Haushaltsplanung dazu bei, die steigenden Betriebskosten im Gleichgewicht zu halten.






