21 April 2026, 04:02

Spektakulärer Geldraub: Drei Männer vor Gericht wegen 5,6-Millionen-Diebstahls

Schwarz-weiß-Foto von drei Männern an einer Ladentheke mit Gegenständen, einem Hintergrundgestell mit Büchern und Artikeln und einer "The New York Times"-überschrift, die einen Raub suggeriert.

Spektakulärer Geldraub: Drei Männer vor Gericht wegen 5,6-Millionen-Diebstahls

Vor dem Landgericht Berlin hat der Prozess gegen drei Männer begonnen, denen vorgeworfen wird, 5,6 Millionen Euro von einem Geldtransportunternehmen gestohlen zu haben. Die Verhandlung startete am Dienstagmorgen um 9:30 Uhr; weitere Termine sind bis Ende April angesetzt. Die Staatsanwaltschaft beantragt die Einziehung von 2,1 Millionen Euro sowie die Aberkennung zusätzlicher 3,4 Millionen Euro aus illegalen Gewinnen.

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Der mutmaßliche Diebstahl ereignete sich am 21. Dezember 2025, als die drei Angeklagten – 28, 29 und 37 Jahre alt – laut Ermittlern Zugang zum Tresor des Unternehmens erhalten haben sollen. Zwei der Beschuldigten waren zum Zeitpunkt der Tat bei dem betroffenen Unternehmen beschäftigt. Den Ermittlungen zufolge wurde die Beute anschließend aufgeteilt und an verschiedenen Orten versteckt.

Bisher sind zwei Verhandlungstage festgesetzt, wobei das Verfahren voraussichtlich bis zum 28. April andauern wird. Die Staatsanwaltschaft wirft den Männern vor, den Raub systematisch geplant und dabei ihr Insiderwissen über Sicherheitsvorkehrungen ausgenutzt zu haben. Im Mittelpunkt des Prozesses steht die Frage, wie das Geld nach dem Coup abtransportiert und versteckt wurde.

Bei einer Verurteilung drohen den Angeklagten empfindliche Strafen, darunter der Verlust der beschlagnahmten Vermögenswerte. Im Laufe des Verfahrens wird ihre jeweilige Rolle bei dem Diebstahl und der anschließenden Geldwäsche untersucht.

Das Gericht muss klären, ob die drei Männer den Raub über 5,6 Millionen Euro organisiert haben und wie die Beute verteilt wurde. Ein Urteil wird erst nach Abschluss aller geplanten Verhandlungstage erwartet. Die Richter werden zudem über die Forderungen der Staatsanwaltschaft nach Vermögensabschöpfung und Einziehung entscheiden.

Quelle