Steine auf Gleisen: Zugstrecke zwischen Lüneburg und Deutsch Evern lahmgelegt
Lara WagnerSteine auf Gleisen: Zugstrecke zwischen Lüneburg und Deutsch Evern lahmgelegt
Zugverkehr zwischen Deutsch Evern und Lüneburg nach Steinwürfen auf Gleise unterbrochen
Der Zugverkehr zwischen Deutsch Evern und Lüneburg wurde gestört, nachdem Kinder Steine auf die Gleise gelegt hatten. Der Vorfall führte zu einer vorübergehenden Streckensperrung und Verspätungen für Fahrgäste. Die Behörden ermitteln nun und warnen vor den Gefahren eines solchen Verhaltens.
Ein Triebfahrzeugführer hatte zunächst Kinder auf den Gleisen bemerkt und sofort die Bundespolizei alarmiert. Eine Streife traf mit Blaulicht schnell am Ort ein, fand dort jedoch niemanden vor. Trotz der Abwesenheit der Kinder blieb die Strecke gesperrt, während Beamte die Umgebung absuchten.
Durch die Vorfälle kam es zu Verspätungen, da der Zugbetrieb für Sicherheitsüberprüfungen unterbrochen werden musste. Später bestätigten die Behörden, dass absichtlich Steine auf den Gleisen platziert worden waren, was zu weiteren Behinderungen führte. Obwohl niemand verletzt wurde, zeigte der Vorfall die Risiken von unbefugtem Betreten von Bahnanlagen auf.
In den vergangenen zwei Jahren wurden in Deutschland keine offiziellen Statistiken zu ähnlichen Vorfällen mit Kindern und Gegenständen auf Gleisen veröffentlicht. Medienberichte nennen vereinzelte Fälle, wie etwa einen Vorfall in Bayern im Sommer 2025, bei dem ein Kind einen Spielzeugwagen auf den Schienen zurückließ. Die genauen Zahlen bleiben jedoch unklar.
Die Bundespolizeiinspektion Bremen bittet Zeugen des Vorfalls, sich zu melden. Das Ablegen von Gegenständen auf Gleisen stellt eine Straftat dar, und das Betreten der Gleise ist äußerst gefährlich – besonders für Kinder, die die Risiken oft nicht vollständig einschätzen können. Eltern werden daran erinnert, ihre Kinder über die Gefahren im Bahnverkehr aufzuklären, insbesondere in den Schulferien.






