19 April 2026, 20:03

Stephan Haselberger verlässt den Tagesspiegel nach fast 20 Jahren

Altes vergilbtes deutsches Zeitungsblatt "Berliner Volksblatt" von 1884 mit schwarzer Tinte.

Stephan Haselberger verlässt den Tagesspiegel nach fast 20 Jahren

Stephan Haselberger scheidet zum Jahresende aus seiner Position als stellvertretender Chefredakteur des Tagesspiegel aus. Sein Abschied erfolgt nach fast zwei Jahrzehnten bei der Zeitung, in denen er zentrale Rollen innehatte – darunter als Korrespondent und Leiter des Hauptstadtbüros. Die Entscheidung wurde auf seinen eigenen Wunsch hin und in vollkommener Übereinstimmung mit der Redaktion getroffen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Haselberger kam vor knapp 20 Jahren zum Tagesspiegel und stieg bis 2021 zum stellvertretenden Chefredakteur auf. Sein scharfer redaktioneller Blick prägte die Ausrichtung der Zeitung maßgeblich und erweiterte deren Einfluss über Berlin hinaus. Kollegen bescheinigen ihm, mit seiner Weitsicht themensetzende Geschichten erkannt zu haben, die den Ruf des Blattes stärkten.

Chefredakteur Christian Tretbar würdigte Haselbergers zentrale Rolle für den Erfolg der Zeitung. Der scheidende Stellvertreter bedankte sich für die Zeit beim Tagesspiegel und betonte die bereichernde Zusammenarbeit mit dem Redaktionsteam. Nach seinem Abschied wird die Führungsriege aus Laura Himmelreich, Anke Myrrhe und Sidney Gennies als stellvertretende Chefredakteure bestehen.

Der Tagesspiegel gehört zur DvH Medien GmbH, einer Mediengruppe im Besitz von Dieter von Holtzbrinck. Zum Portfolio des Unternehmens zählen zudem Die Zeit, das Handelsblatt und die WirtschaftsWoche, was die Zeitung in ein einflussreiches Netzwerk deutscher Leitmedien einbindet.

Haselbergers Ausscheiden markiert das Ende einer langen und prägenden Ära beim Tagesspiegel. Die Zeitung wird ihre redaktionelle Führung in der bestehenden Konstellation weiterführen und bleibt Teil der DvH Medien-Gruppe. Seine Beiträge hinterlassen nachhaltige Spuren in der Entwicklung des Blattes.

Quelle