"Stranger Dogs": Wie eine brasilianische Tierschutzaktion Welpen mit Stranger Things vermittelt
Lotta Schulte"Stranger Dogs": Wie eine brasilianische Tierschutzaktion Welpen mit Stranger Things vermittelt
Eine brasilianische Tierschutzorganisation hat aus herrenlosen Welpen die Stars einer kreativen Vermittlungsaktion gemacht. Die Kampagne verwandelt die Hunde in Doppelgänger von Charakteren aus Stranger Things, um potenzielle Halter auf sie aufmerksam zu machen. Da die Netflix-Serie gerade ihre letzte Staffel abgeschlossen hat, kam der Zeitpunkt der Aktion dem Projekt zugute – es verbreitete sich rasant in den sozialen Medien.
Die Tierschutzbehörde (DPA) von Caxias do Sul startete Stranger Dogs, um abandoneden Tieren ein Zuhause zu geben. Mithilfe künstlicher Intelligenz wurden die Welpen digital so bearbeitet, dass sie den Figuren der erfolgreichen Arte-Serie ähneln. Auch ihre Namen – wie Will, Eleven und Dustin – entsprechen ihren fiktiven Vorbildern.
Die Kampagne knüpft an die bisherigen Erfolge der DPA an. Seit 2023 hat die Initiative Stranger Dogs bereits über 500 Tieren ein Zuhause vermittelt. Der aktuelle Schub nutzt die weltweite Aufmerksamkeit rund um das Serienfinale, um zusätzliches Interesse für das Schicksal der Welpen zu wecken.
Die fünf verfügbaren Hunde sind etwa 50 Tage alt und von mittlerer Größe. Sobald sie alt genug sind, werden sie alle kastriert oder sterilisiert. Interessierte können sich über den Instagram-Account der DPA bewerben. Einer der Welpen, der glückliche Will, wurde bereits vermittelt.
Die Stranger Dogs-Kampagne verbindet Popkultur mit Tierschutz, um die Vermittlungschancen zu erhöhen. Indem die Welpen mit einer beliebten Arte-Serie in Verbindung gebracht werden, hofft die DPA, weiteren Streunern ein dauerhaftes Zuhause zu verschaffen. Der bisherige Erfolg des Projekts deutet darauf hin, dass dieser Ansatz funktioniert.