Stuttgart 21 verzögert sich erneut – Vollbetrieb erst ab 2030 möglich
Lotta SchulteStuttgart 21 verzögert sich erneut – Vollbetrieb erst ab 2030 möglich
Stuttgarts lange erwartetes Bahnprojekt Stuttgart 21 steht vor weiteren Verzögerungen. Bis 2029 wird das Milliardenprojekt nur teilweise in Betrieb gehen, während die vollständige Inbetriebnahme frühestens 2030 erfolgen soll. Eine verbindliche Zeitplanung für die einzelnen Phasen steht jedoch noch aus.
Erste eingeschränkte Verbindungen werden für 2027 erwartet, die es einigen Zügen ermöglichen sollen, den Flughafen zu erreichen. Eine Teilöffnung des unterirdischen Bahnhofs könnte 2029 folgen – vorausgesetzt, die Bauarbeiten verlaufen nach Plan. Die Deutsche Bahn hat sich zu diesen Berichten bisher nicht im Detail geäußert.
Hinter den Kulissen arbeitet das Unternehmen an einem neuen Betriebsplan, der bis Mitte 2026 vorliegen soll. Dieser soll die schrittweise Inbetriebnahme des Knotenpunkts steuern. Trotz der Anpassungen gibt es jedoch noch keine offiziellen Eröffnungstermine für einzelne Abschnitte des Projekts.
Die vollständige Inbetriebnahme, ursprünglich für einen früheren Zeitpunkt geplant, gilt nun vor 2030 als unwahrscheinlich. Die verlängerte Zeitplanung spiegelt die anhaltenden Herausforderungen bei der Fertigstellung der komplexen Infrastruktur wider. Die Deutsche Bahn hat sich zu den gemeldeten Rückschlägen bisher nicht geäußert.
Die gestaffelte Inbetriebnahme bedeutet, dass Fahrgäste schrittweise Verbesserungen erleben werden, statt einer einzigen großen Eröffnung. Die Flughafenanbindung könnte bereits 2027 den Anfang machen, während der unterirdische Bahnhof später folgen würde. Der frühestmögliche Termin für den Vollbetrieb bleibt vorerst 2030 – vorbehaltlich weiterer Aktualisierungen seitens der Deutschen Bahn.






