Tag der Schiene: Deutsche Bahn öffnet 30 Standorte für exklusive Einblicke
Marie SchneiderTag der Schiene: Deutsche Bahn öffnet 30 Standorte für exklusive Einblicke
Deutsche Bank öffnet ihre Türen: Vom 15. bis 17. September findet der "Tag der Schiene" statt
Fast 30 Veranstaltungen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen geben Einblick in die Arbeit hinter den Kulissen – von der Zugwartung bis zu großen Infrastrukturprojekten.
Den Auftakt bildet ein besonderer "Sternzug", der Gäste nach Leipzig bringt. Im dortigen DB Instandhaltungswerk können Besucher live miterleben, wie Züge für den täglichen Einsatz vorbereitet werden.
In Dresden werden Schweißarbeiten und schwere Bahn Gleisbaumaschinen in Aktion präsentiert. Heidenau stellt unterdessen Pläne für den längsten Eisenbahntunnel Deutschlands vor – inklusive Bohrkernproben aus geologischen Untersuchungen.
Der Güterbahnhof Halle lädt zu Lokomotivfahrten, Fahrzeugausstellungen und einem Kinderprogramm ein. In Magdeburg dreht sich alles um die Wartung von Güterwagen und Loks, während Königsborn Einblicke in moderne Gleisbautechniken bietet.
Im DB Ausbildungszentrum Leipzig-Connewitz können Gäste die Steuerung des Zugverkehrs und die Pflege der Infrastruktur beobachten. In Sangerhausen wird erklärt, warum manche Weichen beheizt werden und wie Oberleitungen gebaut und gewartet werden.
Parallel findet der Mitteldeutsche Eisenbahn-Gipfel statt, der mit Fachpodien das Programm für die Öffentlichkeit ergänzt.
Das dreitägige Event gewährt seltene Einblicke in den Arbeitsalltag der Deutschen Bank und ihre Zukunftsprojekte – von Tunnelbau bis zur Güterzugwartung. Die Vielfalt der Aktivitäten zeigt, wie komplex es ist, das deutsche Schienennetz am Laufen zu halten. An vielen Standorten runden familienfreundliche Angebote die technischen Präsentationen ab.
Parallel-Ereignis der Eisenbahner-Arbeiter betont Branchen-Engagement
Laut aktuellen Berichten fand ein paralleles 'Tag der Eisenbahner'-Ereignis im nördlichen Deutschland am selben Wochenende statt. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) veranstaltete Feierlichkeiten in Berlin, Schwerin, Zinnowitz, Cottbus und Seddin. Diese Veranstaltungen richteten sich darauf, den täglichen Betrieb und die Erfahrungen der Arbeiter neben den öffentlichen 'Tag der Schiene'-Aktivitäten zu präsentieren.