Thalaubachtalbrücke: Kontrollierte Sprengung ebnet Weg für 115-Millionen-Neubau auf der A7
Emma GüntherSpektakulärer Brückeneinsturz auf der A7 in Osthessen - Thalaubachtalbrücke: Kontrollierte Sprengung ebnet Weg für 115-Millionen-Neubau auf der A7
Zwei veraltete Abschnitte der Thalaubachtalbrücke auf der Autobahn A7 wurden heute bei Gleisdorf in der Steiermark durch eine kontrollierte Sprengung abgerissen. Die Aktion markiert einen wichtigen Meilenstein im Rahmen eines 115-Millionen-Euro-Projekts zum Ersatz der 57 Jahre alten Brücke, die 1968 eröffnet wurde, den heutigen Verkehrsanforderungen jedoch nicht mehr gewachsen war.
Die ursprüngliche Brücke diente Autofahrern über ein halbes Jahrhundert, bevor ihr Ersatz notwendig wurde. Bereits im vergangenen August wurde ein neuer Abschnitt fertiggestellt, der den Verkehr vorläufig in beide Richtungen ermöglichte. Nun soll die zweite Phase – vorgesehen für die künftige Richtungsfahrbahn nach Würzburg – bis Ende 2027 abgeschlossen werden.
Die Sprengung verlief planmäßig, und die Brücke stürzte wie vorgesehen ein. Dennoch bleibt die A7 zwischen dem Autobahnkreuz Fulda in Hessen und der Anschlussstelle Bad Brückenau-Volkers in Bayern bis voraussichtlich 16:00 Uhr heute vollständig gesperrt. Umleitungen führen die Fahrer um die Baustelle herum.
Weitere Anpassungen der Straßenführung werden bis 2030 andauern, um sicherzustellen, dass die neue Brücke optimal an die Autobahn angebunden wird. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf geschätzte 115 Millionen Euro.
Mit dem Abriss wird der Weg für einen modernen Neubau frei, der höhere Verkehrsaufkommen bewältigen kann. Obwohl die Autobahn noch heute wieder freigegeben wird, werden die Bauarbeiten noch Jahre andauern, bis die letzten Abschnitte fertiggestellt sind. Ziel der Modernisierung ist es, die Sicherheit und Effizienz auf dieser wichtigen Verkehrsachse zu verbessern.