16 January 2026, 16:36

Tödlicher Angriff durch American Bully XL: Hund wird auf Aggression getestet

Eine Buchseite mit verschiedenen Hunderassen und begleitendem Text, der ihre Eigenschaften beschreibt.

Aggressiv oder gefährlich? Wenn Hunde einen Temperamentstest absolvieren müssen - Tödlicher Angriff durch American Bully XL: Hund wird auf Aggression getestet

In Lohne in Niedersachsen ist ein Mann nach einem Angriff durch seinen eigenen American Bully XL gestorben. Die Behörden haben Ermittlungen eingeleitet, während der Hund nun einer Reihe von Untersuchungen unterzogen wird, um über sein weiteres Schicksal zu entscheiden.

Derzeit wird der Hund in einem Tierheim untergebracht. Bevor weitere Schritte eingeleitet werden, steht zunächst eine tierärztliche Untersuchung an, um mögliche gesundheitliche Probleme festzustellen.

Da vor Ort keine geeigneten Tierärzte verfügbar sind, wird der Hund für einen Wesenstest außerhalb des Landkreises Vechta gebracht. Dieser umfasst ein Gespräch mit dem Halter, Verhaltensbeobachtungen sowie die Simulation von Alltagssituationen. Ziel ist es, die soziale Verträglichkeit des Tieres zu bewerten und Anzeichen von abnormaler Aggressivität zu erkennen.

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Besteht der Hund den Test, könnte er unter Auflagen – wie Maulkorb- oder Leinenpflicht in der Öffentlichkeit – zu seinem Besitzer zurückkehren. Bei einem negativen Ergebnis kommen Alternativen infrage: eine Unterbringung bei einem neuen Halter mit Sondergenehmigung, eine Verhaltenstherapie oder – nur im äußersten Notfall – die Euthanasie. Dieser letzte Schritt würde lediglich dann in Betracht gezogen, wenn der Hund weiterhin eine Gefahr für Menschen darstellt oder eine medizinische Ursache für seine Aggression vorliegt.

Unterdessen ermittelt die Polizei weiter zu den Umständen des tödlichen Angriffs.

Das Ergebnis des Wesenstests wird über das weitere Vorgehen entscheiden. Je nach Befund könnte der Hund unter strengen Bedingungen zu seinem Besitzer zurückkehren oder es müssen alternative Maßnahmen ergriffen werden. Die Behörden betonen, dass die Euthanasie lediglich als letzte Option in Frage kommt – und auch nur, wenn sie unvermeidbar ist.