Trier krönt sich mit spätem 1:0 gegen Koblenz zum Rekord-Pokalsieger
Trier holt sich mit knappen 1:0 gegen TuS Koblenz den 15. Landespokaltitel
In einem spannungsgeladenen Finale sicherte sich der SV Trier mit einem knappen 1:0 (0:0) gegen TuS Koblenz den 15. Landespokalsieg der Vereinsgeschichte. Vor fast 9.000 Zuschauern im Trierer Moselstadion entschied ein spätes Tor von Noah Herber die Partie – und bescherte den Hausherren damit die Teilnahme an der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals.
Die Mannschaft von Trainer Peter Rubeck dominierte über weite Strecken das Spiel, hatte die bessere Ballkontrolle, doch gegen die kompakt stehende Koblenzer Abwehr taten sich die Gastgeber schwer, klare Torchancen herauszuspielen. Erst in der 82. Minute gelang Herber der entscheidende Treffer, der Trier mit dem einzigen Tor des Abends in Führung brachte.
In der Schlussphase kam es noch zu turbulentem Szenen. In der 96. Minute sah Koblenzs Dami Grgić nach einem groben Foul die Rote Karte. Im anschließenden Tumult wurde auch TuS-Trainer Michael Stahl des Platzes verwiesen, nachdem er sich in die Rangelei eingemischt hatte. Die ohnehin schon geschwundenen Aufstiegshoffnungen der Gäste waren damit endgültig zunichtegemacht – die späte Dramatik steigerte die Enttäuschung nur noch.
Mit dem Sieg steht Trier nun eine potenziell lukrative Auslosung im DFB-Pokal bevor. Der 15. Landespokalsieg festigt zudem den Status als Rekordtitelträger des Wettbewerbs. Für Koblenz hingegen endet mit der Niederlage nicht nur der Pokalwettbewerb, sondern auch die Chance auf eine Überraschung – und bleibt nur die bitteren Gedanken an eine verpasste Gelegenheit.






