Vandalen verwüsten Zoo Karlsruhe: Tiere in Gefahr nach nächtlichem Angriff
Lara WagnerMüll in Tiergehegen: Tiere müssen überwacht werden - Vandalen verwüsten Zoo Karlsruhe: Tiere in Gefahr nach nächtlichem Angriff
Zoo Karlsruhe Opfer sinnloser Vandalenakt in der Nacht
In der vergangenen Nacht ist der Zoo Karlsruhe Ziel eines sinnlosen Vandalismusangriffs geworden. Unbekannte Eindringlinge drangen in das Gelände ein, warfen Müll in Tiergehege und hinterließen die Mitarbeiter erschüttert – besorgt um das Wohl der Tiere. Die Polizei ermittelt nun, wie die Täter Zugang erhielten und ob Wildtiere zu Schaden gekommen sind.
Betroffen sind mehrere Bereiche des Zoos, darunter die Wasserhabitate der Humboldt-Pinguine, Seelöwen, Robben und Eisbären. Die Vandalen verschmierten zudem Eiscreme am Affenhaus und ließen Holzbesteck in einem der Gehege zurück. Die Zooleitung bezeichnete den Vorfall als "traurig und wütend machend" und betonte die mögliche Gefahr für die Tiere.
Die Beamten haben Überwachungsaufnahmen gesichtet und das Zoogelände nach Spuren abgesucht. Bisher gibt es jedoch keine konkreten Hinweise auf die Täter. Die Behörden rufen Zeugen auf, sich zu melden, falls sie in der Nacht verdächtige Aktivitäten in der Nähe des Zoos beobachtet haben.
Das volle Ausmaß der Schäden ist noch unklar. Einige Tiere könnten auch dann keine sofortigen Anzeichen von Stress zeigen, wenn sie Abfälle verschluckt haben oder verletzt wurden. Tierärztliche Teams warnen, dass es Tage dauern könnte, bis sich mögliche Folgen für die Wildtiere abzeichnen.
Der Zoo arbeitet nun eng mit der Polizei zusammen, um die Verantwortlichen zu identifizieren. Die Mitarbeiter werden die Tiere genau beobachten, um mögliche Spätfolgen durch den Vandalismus frühzeitig zu erkennen. Unterdessen läuft die Ermittlung weiter – die Behörden suchen weiterhin nach Antworten, wie die Eindringlinge auf das Gelände gelangt sind.