Warum Cem Özdemir auf das Brezel-Tattoo verzichtet – und was das über ihn verrät

Marie Schneider
Marie Schneider
2 Min.
Ein buntes Plakat mit einem blauen Hintergrund und gelben und weißen Buchstaben, die in fetter Schrift "Gewinner" bilden, mit mehreren lachenden Menschen in der Mitte.Marie Schneider

Warum Özdemir noch kein Brezel-Tattoo hat - Warum Cem Özdemir auf das Brezel-Tattoo verzichtet – und was das über ihn verrät

Eine humorvolle Debatte hat sich um Cem Özdemirs Entscheidung entzündet, sich kein Brezel-Tattoo stechen zu lassen. Der Grünen-Politiker stand während des Wahlkampfs im Fokus, als mehrere Freiwillige den Sieg mit Brezel-förmigen Tattoos feierten. Özdemir selbst hatte zwar mit dem Gedanken gespielt, gab später aber zu, dass seine eigene frühere Kritik an Tattoos ihn zögern ließ. Er hatte sich einst öffentlich gegen Tattoos ausgesprochen – und diese Haltung beeinflusste nun seine endgültige Entscheidung.

Die Tattoo-Maschine, die von den Freiwilligen genutzt wurde, steht nach wie vor zur Verfügung, so Özdemir. Allerdings soll sein Team seine Absage als mangelnde Unterstützung für den kampagnenbegeisterten Geist gewertet haben. Trotz des lockeren Tons der Diskussion gibt es keine öffentlichen Aufzeichnungen oder Medienberichte, die die Existenz eines offiziellen "Brezel-Tattoo-Pakts" bestätigen würden.

Mittlerweile hat Özdemir klargestellt, dass er zwar die Begeisterung seines Teams schätzt, sich aber selbst nicht tätowieren lassen wird. Die Episode hat der Nachwahlzeit eine skurrile Randnotiz hinzugefügt – weitere offizielle Stellungnahmen des Politikers dazu bleiben aus.

Die Debatte um das Brezel-Tattoo hat die spielerische Seite von Özdemirs Wahlkampf unterstrichen. Seine Entscheidung bleibt eine private Angelegenheit ohne politische Tragweite. Vorerst bleibt die Tattoo-Maschine ungenutzt – zumindest vom Grünen-Chef persönlich.