Wie der "Tatort" Rechtsextremismus ohne Klischees inszeniert – Podiumsdiskussion in Wiesbaden
Lara WagnerWie der "Tatort" Rechtsextremismus ohne Klischees inszeniert – Podiumsdiskussion in Wiesbaden
Das Deutsche Fernsehkrimifestival veranstaltet Podiumsdiskussion und Drehbuchwettbewerb in Wiesbaden
Unter dem Titel „Tatort: Rechtsaußen“ widmet sich die Veranstaltung der Frage, wie Krimiserien rechtsextreme Strömungen thematisieren können – ohne Klischees zu bedienen oder Gewalt zu verherrlichen. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 7. Mai, um 18:00 Uhr auf der Caligari-Filmbühne statt. Der Eintritt ist für alle Besucher:innen frei.
Den Abend eröffnet eine Diskussion mit drei Gästinnen: Tahera Ameer, Laila Stieler und Melvina Kotios. Sie alle bringen unterschiedliche Perspektiven ein, wie Extremismus in Krimigeschichten dargestellt werden kann – ohne in platte Zuschreibungen zu verfallen, aber mit Blick auf drängende gesellschaftliche Themen.
Im Anschluss präsentieren vier Finalist:innen des Drehbuchwettbewerbs des Festivals ihre Arbeiten. Über 60 Autor:innen hatten sich mit Beiträgen beworben; die nominierten Drehbücher setzen sich unter anderem mit rechtsextremer Gewalt, digitaler Radikalisierung sowie Angriffen auf queere und obdachlose Communities auseinander. Die Sieger:innen werden am folgenden Tag im Rahmen der Verleihung des Deutschen Fernsehkrimipreises bekannt gegeben.
Die Veranstaltung bietet Schreiber:innen und Filmschaffenden eine Plattform, um sich mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen. Durch die Verbindung von Fachdiskussion und kreativem Storytelling will das Festival aufzeigen, wie Extremismus in den Medien verantwortungsvoll dargestellt werden kann. Die Teilnahme steht allen Interessierten offen – ohne Eintrittsgeld.






