26 April 2026, 04:03

Bergische IHK fordert in Berlin mutige Reformen für den Mittelstand

Großes modernes Gebäude mit vielen Fenstern, als Bundestag in Berlin, Deutschland identifiziert, umgeben von Straßeninfrastruktur, Fußgängern und Flaggen, unter einem bewölkten Himmel.

Bergische IHK fordert in Berlin mutige Reformen für den Mittelstand

Die Bergische Industrie- und Handelskammer (IHK) hat diese Woche regionale Wirtschaftsbelange nach Berlin getragen. Vertreter trafen sich mit Stefan Rouenhoff, Parlamentarischem Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, sowie mit lokalen Abgeordneten, um über die industrielle Zukunft Deutschlands zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Gespräche standen dringend notwendige Reformen und die Rolle des Mittelstands in der Wirtschaft.

Die IHK-Führung wies während des Treffens auf den wachsenden Druck hin, dem die deutsche Industrie ausgesetzt ist. Präsident Henner Pasch betonte, wie unverzichtbar mittelständische Industrieunternehmen sowohl für die Wirtschaft als auch für die Gesellschaft insgesamt seien. Vizepräsident Andreas Groß kritisierte das Fehlen mutiger Schritte und argumentierte, Deutschland scheue nach wie vor eine ehrliche Debatte über eine klare Industriestrategie.

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Roman Diederichs, ein weiterer IHK-Vizepräsident, forderte eine engere Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Politik. Er rief die Verantwortlichen dazu auf, Betriebe stärker in die Entscheidungsfindung einzubinden, wenn es um die Ausgestaltung wirtschaftspolitischer Lösungen gehe. Die Teilnehmer waren sich einig, dass die aktuellen Rahmenbedingungen schwierig seien und sowohl bestehende als auch geplante Regierungsmaßnahmen einer scharfen Prüfung unterlägen.

Am Ende der Gespräche kristallisierten sich zwei zentrale Punkte heraus: Zum einen herrschte Konsens, dass Reformen unverzichtbar seien. Zum anderen wurde betont, dass das Tempo der Veränderungen darüber entscheiden werde, ob die Maßnahmen Erfolg hätten. Beide Seiten verpflichteten sich, den Dialog in den kommenden Monaten offen und konstruktiv fortzuführen.

Das Treffen endete mit der gemeinsamen Erkenntnis, dass Deutschlands Industrie vor großen Herausforderungen stehe. Wirtschaftsvertreter und Politiker sagten zu, die Zusammenarbeit aufrechtzuerhalten – mit Fokus auf beschleunigte Reformen und eine stärkere Einbindung der Unternehmen. Künftige Gespräche sollen auf der Notwendigkeit entschlossenen Handelns aufbauen, um den Sektor zu stärken.

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