CDU und SPD einigen sich auf Ausbildungsplatzabgabe - Berlin führt 2028 neue Ausbildungsabgabe für Unternehmen ein
Berlins Parteien einig über neue Ausbildungsabgabe
Die Berliner Politik hat sich auf eine neue Umlage für Ausbildungsplätze geeinigt. Die Fraktionen von CDU und SPD erarbeiteten einen Gesetzentwurf, der bestimmte Unternehmen verpflichtet, in einen Fonds einzuzahlen. Sollte das Vorhaben beschlossen werden, würde das Modell 2028 starten, um dem langjährigen Mangel an Ausbildungsplätzen in der Stadt entgegenzuwirken.
Die geplante Abgabe beträfe Betriebe mit mindestens zehn Beschäftigten und einer Ausbildungsquote von unter 4,6 Prozent. Alle betroffenen Unternehmen müssten in den Fonds einzahlen – selbst wenn sie selbst keine Ausbildungsplätze anbieten. Kleinere Firmen und solche, die die Schwelle überschreiten, wären von der Pflicht befreit.
Die so eingesammelten Mittel – voraussichtlich mindestens 75 Millionen Euro jährlich – sollen Unternehmen unterstützen, die zusätzliche Ausbildungsstellen schaffen. Ziel des Fonds ist es, das Angebot an Lehrstellen in ganz Berlin zu erhöhen.
Bevor das Gesetz in Kraft tritt, muss der Entwurf jedoch noch das parlamentarische Verfahren durchlaufen. Bei einer Verabschiedung würden die neuen Regeln frühestens im Januar 2028 greifen. Noch ist unklar, wie viele Berliner Unternehmen betroffen wären.
Die Abgabe soll dem anhaltenden Mangel an Ausbildungsplätzen in der Hauptstadt begegnen. Unternehmen, die die Kriterien erfüllen, müssten ab 2028 verpflichtende Zahlungen leisten. Die endgültige Entscheidung liegt nun beim Parlament.






