18 March 2026, 16:03

Brandenburgs neuer Finanzminister Keller startet mit radikalen Sparplänen gegen Milliardendefizit

Plakat mit fettgedrucktem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand, mit der Aufschrift "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Senkt Steuern für Reiche und große Unternehmen noch weiter."

Finanzminister spricht nicht zu früh über Sparmaßnahmen - Brandenburgs neuer Finanzminister Keller startet mit radikalen Sparplänen gegen Milliardendefizit

Daniel Keller hat offiziell das Amt des neuen Finanzministers Brandenburgs übernommen – zu einer Zeit massiver finanzieller Belastungen. Das Land steht vor Milliardendefiziten, die die SPD/CDU-Koalition zu drastischen Sparmaßnahmen zwingen. Keller, ehemaliger Wirtschaftsminister und SPD-Fraktionschef, übernimmt nun die Verantwortung, den Haushalt zu konsolidieren und die Ausgabenentwicklung zu begrenzen.

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Seine erste Aufgabe besteht in einer umfassenden Überprüfung der Staatsausgaben. Ziel ist es, den Kostenanstieg zu bremsen und Einsparpotenziale zu identifizieren. Mit einem mathematischen Hintergrund betont Keller, dass ihm seine analytischen Fähigkeiten bei der Bewältigung der anstehenden finanziellen Herausforderungen helfen werden.

Die Koalitionspläne sehen vor, tausende Stellen im brandenburgischen Verwaltungsapparat dauerhaft abzubauen. Die Personalausgaben sollen schrittweise um fünf Prozent sinken, wobei Kernbereiche wie Polizei, Justiz, Schulen und Finanzämter verschont bleiben. Einen konkreten Zeitplan gibt es noch nicht, doch die Umsetzung der Änderungen soll bereits im nächsten Haushaltszyklus zügig vorangetrieben werden.

Genauere Details zu den Kürzungen werden erst mit der Verabschiedung des Haushalts 2027–2028 feststehen. Bis dahin wird Kellers Team weiter prüfen, wo Einschnitte möglich sind, ohne essenzielle Dienstleistungen zu gefährden.

Der neue Finanzminister steht nun vor der schwierigen Aufgabe, Brandenburgs Haushalt zu sanieren, ohne die wichtigsten öffentlichen Leistungen zu gefährden. Tausende Verwaltungsstellen werden wegfallen, und die Personalkosten sollen mittelfristig um fünf Prozent reduziert werden. Die vollen Auswirkungen dieser Maßnahmen werden sich erst zeigen, wenn der nächste Haushalt beschlossen ist.

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