02 April 2026, 18:04

Brandenburgs Spargelbauern hoffen auf Rekordernte trotz steigender Kosten und Konkurrenz

Ein altes Buch mit einem schwarzen Hintergrund, das eine detaillierte Karte der Region Brandenburg in Deutschland zeigt, einschließlich geografischer Merkmale wie Flüsse, Berge und Städte, zusammen mit Texten, die zusätzliche Informationen über die Region bereitstellen.

Brandenburgs Spargelbauern hoffen auf Rekordernte trotz steigender Kosten und Konkurrenz

Spargelsaison in Brandenburg hat begonnen – Erzeuger erwarten 2025 eine starke Ernte

In Brandenburg hat die Spargelsaison begonnen, und die Landwirte rechnen für 2025 mit einer üppigen Ernte. Fast 19.000 Tonnen des "weißen Goldes" sollen in diesem Jahr geerntet werden – ein Ergebnis jahrzehntelanger Ausweitung des Anbaus. Doch steigende Kosten und wachsende Konkurrenz durch Importware stellen die heimischen Betriebe vor Herausforderungen.

Seit 2020 hat sich die Anbaufläche für Spargel in Brandenburg kontinuierlich vergrößert. Damals umfassten die Felder rund 1.200 Hektar, doch bis 2025 ist die Fläche auf über 1.500 Hektar gewachsen. Besonders die Regionen Uckermark und Prignitz mit ihren fruchtbaren Böden haben diesen Zuwachs vorangetrieben.

Zu Saisonbeginn liegen die Preise bei 15 bis 18 Euro pro Kilogramm. Mit zunehmender Erntemenge werden sie voraussichtlich auf etwa 10 bis 12 Euro sinken. Die Branche ist nach wie vor auf Handarbeit angewiesen – viele Höfe sind auf ausländische Saisonkräfte angewiesen, um die empfindlichen Stangen zu stechen.

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Doch die Kosten steigen: Die jüngste Preisspirale bei Diesel, ausgelöst durch Spannungen im Iran, treibt die Energiekosten der Landwirte in die Höhe. Auch die Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland belastet die Lohnkosten. Hinzu kommt der Druck durch günstigere Importe aus Spanien, Mexiko und Griechenland, die heimische Produzenten unter Wettbewerbsdruck setzen.

Trotz dieser Belastungen hat in Beelitz, Brandenburgs größtem Spargelanbaugebiet, die Saison begonnen. Die Erzeuger blicken optimistisch auf die Erträge – auch wenn die Gesamtanbaufläche im Vergleich zu den Vorjahren leicht zurückgegangen ist.

Brandenburgs Spargelbauern stehen vor der Aufgabe, höhere Produktion mit steigenden Ausgaben und ausländischer Konkurrenz in Einklang zu bringen. Mit fast 19.000 Tonnen erwarteter Ernte wird das Angebot in diesem Jahr größer ausfallen, was die Preise wahrscheinlich drücken wird. Die Zukunft der Branche hängt davon ab, ob es gelingt, die Kosten im Griff zu behalten und gleichzeitig die Nachfrage nach regionalem Spargel zu sichern.

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